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Datum: 26.02.2017
Autor: Lisuar Gwiri
Thema: Semantik, Sonstiges
Titel: Die zyklische Meditation ~ III. Appendix ~
In meinen letzten Ausführungen über die These der zyklischen Meditation forschte ich der Grundlagen der Meditation, Ihrer Entstehung, Ihrer Beeinflussung durch uns selbst.

In diesem Appendix möchte ich der zyklischen Meditation nähere Betrachtung in der Wirkungsweise und dem unterschiedlichen Potential einzelner Wesen sprechen.

Nun stellt sich der Frage, weshalb einige Wesen welche da wandeln, der Eine mehr geistige Kraft besitzt als der Andere ?

Für mich war diese Frage zunächst nicht schlüssig genug um sie genauer zu ergründen. Zumal ich hier nicht den genauen Ansatz fand, um entsprechende Forschungen zu betreiben.

Wie in meiner ersten Abhandlung über die zyklische Meditation kam mir auch hier der Zufall zur Hilfe, worüber ich hier berichten möchte und den daraus resultierenden Erkenntnissen meiner Forschung.

Ich wanderte einst in Gedanken durch die Lande und philosophierte mit meiner selbst über die hier gestellte Frage.
So ich dort ging entdeckte ich einen alten greisen Mann, welcher im Wahne wirres Zeug daherredete.
Seinen Gestiken und Worten folgend setzte ich mich in seine Nähe und beobachtete ihn eine Weile.
Nun kam mir der Gedanke, ob vielleicht die geistige Kraft der Schlauheit selbst einhergeht und dies der Schlüssel sei. Ich spinnte diesen Faden weiter und traf mich täglich mit diesem alten Mann, gab ihm zu essen und zu trinken, auf das er mir für meine Forschungen erhalten bliebe.
So ich nun sein Vertrauen gewonnen hatte, wagte ich den Versuch ihn in die niedersten Grundlagen der Magie einzuweisen, um meine These bezüglich der Schlauheit zu bestätigen.
So es sich als schwierig erwies, da seiner nicht sonderlich Helle im Verstand, gedachte ich einer magischen Abhilfe und wandte an ihm Uus Wis des zweiten Kreises der Magie an.
Seine Augen begannen zu leuchten und wie erwartet verstand er nun meine Worte und konnte sich der Meditation, als auch des Spruches In Mani Ylem bedienen.
Ich möchte an dieser Stelle einräumen, daß ich mir niemals anmaßen würde, mit dem Wissen eines Studiosus, mich mit dem Wissen eines Magisters oder Lehrmeisters zu schmücken, dies lag mir fern. Jedoch war ein anderer Weg, der kontrollierten Studie, nicht möglich.
Da nun meine Magie Uus Wis, welche dem Probanden Schlauheit verschaffte, nicht von Dauer war, verlor er danach jeglichen Verstand aufs Neue und war nicht der Lage Herr der Magie und der Meditation, so ich ihm erneut täglich der Grundlagen beibringen mußte.
Es gestaltete sich auch dann noch nicht als leicht ihm die vier Grundlagen der arkanen Magie zu offerieren, jedoch gelang es meiner und so war er nach etlichen versuchen mit Schlauheit durch Uus Wis versehrt in der Lage, seine Speisen selbst zu formen.
Ich erhielt diesen Zustand offen, immer in Gedanken, daß arkane Gewebe nicht zu zerstören durch zuviel Magie auf einen Körper, sodaß ich nicht der Eile verfiel und zu falschen Ergebnissen in meinen Forschungen gelang.
Mein Interesse galt der Meditation und der Zeit in welcher jener Proband seine geistige Kraft gefüllt hätte.
Nur hatte ich jetzt eine Schwierigkeit zu bewältigen, welche noch überwunden werden mußte.
Es gab lediglich zwei Zustände seines Geistes, nämlich dem des Wahns, also der völligen Umnachtung seiner selbst und dem Zustand des Verstandes eines Kriegers.
In ersterer war er nicht in der Lage sich der Meditation zu bedienen.
Also bedurfte es einer dritten Stufe der Intelligenz des Probanden.
Diese erreichte ich dadurch, indem ich den magischen Spruch Uus Wis erneut am Probanden anwendete.
Aus meinen Erfahrungen durch Selbststudien wußte ich der Wirkung und der Umkehrung, also der Entgegensetzung der Wirkung.
Somit erreichte ich den dritten Zustand und konnte mich nun Berechnungen widmen.

Meinen zeitlichen Berechnungen zufolge ergaben sich aus meine Forschungen nun drei unterschiedliche Ergebnisse, welche ich hier niederschreiben möchte:

Ergebnis I:
Der Proband ist geistig auf dem Stande eines Kindes, welches dem Alter eines dreijährigen Knaben entspricht.
In diesem Zustande ist Selbiger nicht in der Lage sich der Meditation zu bedienen, wird aber aus seiner Ebene in der er wandelt, welche mit dem Zentrum der Kraft verbunden ist, dennoch mit geistigem Potential gespeist.
Er besitzt nicht der Möglichkeit diese Macht der Kraft seines Geistes Herr zu werden und besitzt zudem nicht die Möglichkeit arkane Mächte zu rufen.
Messungen der Zeiten, nebst deren Berechnungen waren nicht möglich.

Ergebnis II:
Der Proband ist geistig auf dem Stande vergleichbar eines Bauern.
In diesem Zustande ist Selbiger in der Lage, sich der Meditation zu bedienen, zudem er ebenfalls aus seiner Ebene in der er wandelt, mit geistiger Kraft gespeist wird.
Im Zustande der Meditation benötigt der Proband der Umdrehung zehn der Sanduhr, bevor sein Geist voller Kraft gefüllt ist.
Im Zustande ohne der Meditation benötigt der Proband der Umdrehung 30 der Sanduhr, bevor sein Geist voller Kraft gefüllt ist.
Er besitzt im Zustande der gesamt gefüllten geistigen Kraft, die arkane Fähigkeit dafür zu nutzen, der Brote 5, mit In Mani Ylem, zu formen.

Ergebnis III:
Der Proband ist geistig auf dem Stande vergleichbar eines Kriegers.
In selbigem Zustande ist Selbiger in der Lage, sich der Meditation zu bedienen, zudem er auch hier aus seiner Ebene, in der er wandelt, mit geistiger Kraft gespeist wird.
Im Zustande der Meditation benötigt der Proband der Umdrehung 15 der Sanduhr, bevor sein Geist voller Kraft gefüllt ist.
Im Zustande ohne der Meditation benötigt der Proband der Umdrehung
40 der Sanduhr, bevor sein Geist voller Kraft gefüllt ist.
Er besitzt im Zustande der gesamt gefüllten geistigen Kraft, die arkane Fähigkeit dafür zu nutzen, der Brote 10, mit In Mani Ylem, zu formen.

Somit wäre die These bewiesen, daß die Intelligenz des Wesens, die Menge der geistigen Kraft ausmacht welches Selbiges aufnehmen kann, da durch eine Steigerung der Intelligenz diese Kraft in höherem Maße aus dem Zentrum der Magie in die Ebene und somit in das Wesen fließen kann.

Fällt die Intelligenz des Wesens durch den Spruch Rel Wis, dem Fieberwahne, oder aber wie in meinen Studien, durch die begrenzte Dauer des Spruches Uus Wis auf meinem Probanden ab, so wird die geistige Kraft zurück durch die Ebene in das Zentrum der Kraft gesendet und geht dem Wesen/Probanden verloren, da das geistige Pontential, die Intelligenz, nicht mehr für die bereits gespeiste geistige Kraft ausreichen würde.

Somit möchte ich meine Studien über die zyklische Meditation schließen und mich bei den Lesern Selbiger bedanken.
Für Diskussionen dieser Thematik stehe ich gerne, dem Collegium, als auch meinen Studienkollegen zur Verfügung.

Lisuar Gwiri