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Datum: 26.02.2017
Autor: Var Sasquehama
Thema: Sonstiges
Titel: Kompendium der arcanen Folter – Band 1: Grundlagen
Inhalt dieses Kompendiums:

1) Übersicht über das Kompendium
2) Rahmenbedingungen, Gefahren
3) Die 8 sasquehamaschen Regeln einer erfolgreichen arcanen Folter
4) Die Klassen der Folter (I)
– Arcane Folter des Körpers mit profanen Mitteln
– Arcane Folter des Körpers mit fortgeschrittenen Mitteln
– Die Kunst der arcanen Folter des Geistes
5) Die Klassen der Folter (II)
– Nachweisbare Foltermethoden
– Spurenlose Foltermethoden
6) Die Klassen der Folter (III)
– Arcane Folter zur Extrahierung von Wissen
– Arcane Folter zum Zwecke des Tötens
7) Verzeichnis der profanen arcanen Foltermethoden
8) Verzeichnis der fortgeschrittenen arcanen Foltermethoden
9) Verzeichnis der Künste der arcanen Folter des Geistes
10) Schlussbemerkung
11) Alphabetischer Index aller beschriebenen Foltermethoden
12) Alphabetischer Index der Foltermethoden nach Klasse I
13) Alphabetischer Index der Foltermethoden nach Klasse II
14) Alphabetischer Index der Foltermethoden nach Klasse III

Kapitel 1: Übersicht über das Kompendium

Das Kompendium der arcanen Folter soll aufzeigen das im Prinzip jede der bekannten Formula sich auch zum Missbrauche eignet. Die Vertreter der durchaus vertretenen Thesis das es lichte und ganz und gar unlichte Applicatio gibt werden wohl in diesem Kompendium ein, für sie gar neues Weltbild vorfinden. Das man bei den gängigen Formula nicht zwischen licht und böse trennen kann und das Magie im eigentlichen Sinne neutral ist sollte jedem Magus und Adeptus verdeutlichen das nur er es ist der einer Formula lichte bzw böse Züge und Ausprägungen gibt. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Anwendung heilender, und damit die Gruppe der als licht bezeichneten, Formula in Abwechslung zu schädigenden Formeln. Dies wird einerseits zur Wahrung der Überlebensfähigkeit der zu folternden Person angewandt und in seltenen, aber durchaus anspruchsvolleren Fällen der arcanen Folter, auch um den Geist zu foltern oder gar den innersten Willen zu brechen. Ein weiterer Hinweis sei hier an dieser Stelle gegeben: Auch wenn dieses Kompendium, als Sichtweise auf eine der Klassen der arcanen Folter, teilweise mit recht profanen Methoden der Folter beschäftigt, so sind doch gar unsinnige und mit herkömmlichen Mitteln besser zu erreichende Resultate hier außen vor gelassen. Wer also erwartet das hier absolut alle bekannten Formula aufgeführt werden, die sich gemäß meiner Eingangs erwähnten These ja alle zum Foltern eignen lassen müssten, der wird enttäuscht werden. So wird also eine Folter durch Überfütterung mittels arcaner erzeugter Lebensmittel hier nicht zu finden sein. Solches sollte man eher in weniger ernsthaften Abhandlungen zu diesem Thema suchen.
Ein weiterer sei dem Studenten dieser Abhandlung noch mitgegeben:
Dieses Kompendium soll weniger dazu dienen eine Anleitung für die unlichte Anwendung einer Folter zu sein, es soll vielmehr dem aufgeklärten und interessierten Magus aufzeigen welche Möglichkeiten und Gefahren aus einer Anwendung von Applicationen zum Zwecke der Folterung erwachsen. Eine Lektüre durch Adepti sollte vermieden werden , da diese wohl die weitreichenden Folgen nicht abschätzen können und auch nicht in der Lage sein werden mit dem erworbenen Wissen verantwortungsvoll umzugehen. Zu Guter letzt ist dieses Kompendium sicher ein zu empfehlender Wegbegleiter für diejenigen arcanen Streiter gegen das Böse. Erst durch das Wissen um eine Foltermethode entsteht eine Chance sich diesen zu entziehen bzw sich gegen diese zur Wehr zu setzen.

Kapitel 2: Die Gefahren der arcanen Folter und die nötigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Folter

Eine arcane Folter kann wie ihr weltlicher Gegenpart nur dann von Erfolg begleitet sein, wenn der folternde Magier die richtigen Rahmenbedingungen dafür geschaffen hat. Ohne diese, zugegebener Maßen eher weltlichen Dinge, Rahmenbedingungen ist eine arcane Folter sofort zum Scheitern verurteilt und kann teilweise drastische Folgen nach sich ziehen.
Es ist anzuraten das nur wirklich kundige und ausgebildete Magier sich einer arcanen Folter annehmen. Es ist zwar durchaus möglich, bedingt durch die angewandten Formula, das sich schon ein Adeptus im Bereich der arcanen Folter betätigt. Davon ist aber dringenst abzuraten da die nötige Kontrolle und geistige Konzentration bei Adepti nicht gegeben sein kann. Nur ein erfahrener Magus wird das erwünschte Resultat der Folter zuverlässig erreichen können.
Des weiteren ist anzuraten das nur diejenigen die arcane Folter betreiben die nicht blind vor Hass, Wut oder gar Rachegefühlen sind. Derartige Emotionen verklären den Blick auf das wesentliche und erzeugen oft nur eine unsachgemäße Anwendung der arcanen Kräfte bei der Folterung. Ein emotionaler Bezug zur gefolterten Person ist, egal welcher Art diese sein mag, zu vermeiden. Der optimale Foltermeister sollte keinerlei Emotionen für bzw. gegen den zu folternden hegen.
Aber nicht nur die Ansprüche an den Folternden sind groß, auch die Umgebung in der gefoltert wird muss sorgfältig ausgewählt werden. So ist ein nicht umgehbarer Anspruch der an eine gute Fixierungsmöglichkeit für den zu folternden. Eine magische Fixierung ist zwar recht wirksam erweist sich aber spätestens bei stärkeren Opfern und/oder bei Foltermethoden der stärkeren Art als ein unnötiges Risiko für alle Anwesenden. So sollte stets dafür gesorgt sein das eine kräftige und dauerhafte mechanische Fixierung des zu folternden vorhanden ist.
Um die Wirkung der Folter, insbesondere der Folterung des Geistes, zu erhöhen sollte der Ort der Folter absolut abgeschottet und verdunkelt sein. Der beste Effekt wird mit einem dunklen Raum ohne jegliche Fenster und nur mit einer Zugangstür tief unter dem Erdboden erzielt. Als Beleuchtung sollte, das ist aber wiederum abhängig von der Foltermethode, dem folternden Magus eine Kerzenbeleuchtung ausreichen. Die Besten Erfolge jedoch wurden in einer ganz dunklen Umgebung erzielt da die zu folternde Person so einem totalen Orientierungsverlust unterliegt der wiederum den Effekt der Folter unterstützt. Hierbei ist die Anwendung einer einfachen In Lor Applicatio beim Folterer eine gute Hilfe. Ist die zu folternde Person ein Angehöriger einer Rasse die nicht menschlich ist und die über wesentlich besser entwickelte Augen als ein Mensch verfügt kann sich der folternde Magus natürlich den Umstand der Dunkelheit ersparen. Es wäre nur ein Ausdruck der Unkenntnis über die zu folternde Person und ein Zeichen von Schwäche gegenüber dem zu behandelnden.
Weiterhin ist es dem Erfolg einer jeden arcanen Folter zuträglich möglichst viel über das Zielobjekt und die zu gewinnenden Informationen zu wissen. Je bekannter und vertrauter einem die Stärken und Schwächen des zu folternden sind umso leichter wird es dem richtigen Magus fallen den gewünschten Effekt zu erreichen. Insbesondere zuträglich sind Kenntnisse über Ängste, Verbrechen oder ganz subtil Angehörige des Objektes der Folter. Die Informationsbeschaffung vor der Folter sollte jedoch zweckmäßig sein, so sind zwar Kenntnisse über die innersten Ängste des Subjektes sehr hilfreich aber der Aufwand an diese Informationen zu gelangen ist nicht unerheblich. Hier muss zwischen dem Nutzen einer Information und dem Aufwand für die Beschaffung abgewogen werden.
Abschließend kann man also feststellen, dass die drei Faktoren: Auswahl des richtigen Magus, des richtigen Ortes und das Wissen um das Opfer eine wichtige gemeinsame Rolle, bei einer arcanen Folter die zum Erfolg führen soll, spielen.
Ein weiterer, im übrigen nicht zu unterschätzender Faktor, sind die Gefahren, sowohl für den folternden Magus als auch für das zu folternde Subjekt, die mit einer arcanen Folter einhergehen.
Als erstes wäre die unnötige Belastung des arcanen Gewebes zu nennen. Es ist nicht zu unterschätzen wie eine dauerhafte Behandlung mit zwei oder mehr sich abwechselnden, sich in Ihrer Wirkung gegenseitig aufhebenden, auf das zu folternde Subjekt gerichtete Applicatio sich auf das Gewebe auswirken kann. Alleine die Anwendung z.B. der Applicatiokombination „An Mani“ und „In Mani“ in einer hohen Frequenz würde ausreichen um das Gewebe aufs äußerste zu belasten. Dies ist natürlich abhängig von der Frequenz und den Intensität der gesprochenen Applicatio, aber was deutlich gemacht werden soll ist das es keinem größeren Aufwand bedarf um Schäden am Gewebe hervorzurufen. Sollte also eine schnelle Abfolge von Appilcatio zum Zwecke der Folter eingeplant sein so ist die Folge für das Gewebe stets zu beachten und
über den Nutzen der Folter zu stellen! Gleiches gilt hier für die später beschriebenen noch theoretischen Formula oder riskanten Kombinationen. Diese sind mit noch größerer Beachtung einzusetzen da hier die Folgen teilweise unabschätzbar sein können.
Als nächstes wollen wir uns mit den Gefahren für den Applicanten befassen. Nur naive Magi vermögen so von sich überzeugt zu sein, dass sie jegliche Folgen oder gar Schädigungen bei sich selbst während und/oder nach der Anwendung einer arcanen Folter einfach ausschließen bzw nicht beachten.
Die wohl am häufigsten auftretende Gefahr für den Applicanten ist die Selbstüberschätzung. Es ist ausdrücklich davon abzuraten das der Applicant sich bis auf das äußerste körperlich und geistig verausgabt. Schnell ist die Fassung verloren, die Erschöpfung zu groß oder gar ein nicht exakt wirkender Zauber gesprochen. Von dem Risiko des Schadens am eigenen Körper und Geiste abgesehen gibt der Anblick eines erschöpften, an seine Grenzen geratene Folterer dem gefolterten neuen Mut der Folter zu entrinnen. Das stärkt unablässig den Willen sich der Folter zu widersetzen und gefährdet den Erfolg derselbigen nachhaltig. Jedes Zeichen der Unsicherheit oder Schwäche ist unbedingt zu vermeiden!
Bei der Wahl der „Folterinstrumente“ ist unbedingt zu beachten das der Selbstschutz über den zu erwartenden Erfolg beim gefolterten steht. Magier die sich selbst gefährden um einer Folter zum schon verloren geglaubten Erfolg zu verhelfen sind ein Risiko ohne Gleichen da man sie schon als ihren Sinnen beraubt bezeichnen muss.
Als letztes muss man die Gefahren für den Gefolterten betrachten. Stets ist das Ziel der Folterung im Auge zu behalten. So ist es der Folter abdinglich wenn keine Spuren zu finden sein sollen aber ein „Vas Flam“ als Foltermethode eingesetzt wird. Des weiteren ist immer im Gedächtnis zu behalten zu welchem zwecke gefoltert wird. Will man an Informationen oder ein Geständnis gelangen so sind sicher Foltermethoden die zum Tode führen nicht das richtige Instrument. Betrachtet man die Folter als rechtes Mittel um an Informationen zu gelangen so ist stets die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Es ist eine unnötige Belastung des Gewebes, des applizierenden Magus und auch des Befragten wenn man mehr Gewalt als nötig anwendet. Die subtilen einfachen Methoden sind oft den profanen Brutalen vorzuziehen. Um die Wahl der richtigen Mittel zu erleichtern hat der Verfasser dieses Kompendiums eine dreigeteilte Klassifikation der arcanen Foltermethoden entwickelt.
Im folgenden Kapitel werden die zu beachtenden Regeln nochmals kurz definiert

Kapitel 3: Die 8 sasquehamaschen Regeln einer erfolgreichen arcanen Folter

– Wähle weise den Applicanten, den Ort der Befragung und den Befragten!
– Informiere Dich stets über den zu Befragenden!
– Nütze Schwächen des Befragten aus und vermeide seine Stärken!
– Zeige niemals eine Schwäche in einer Befragung!
– Der Schutz des Gewebes geht vor den Erfolg der Befragung!
– Schütze Dich selbst!
– Behalte das Ziel der Befragung im Auge!
– Wahre die Verhältnismäßigkeit der Mittel bei der Befragung!

Kapitel 4: Die Klassen der Folter (I)

Die achte sasquehamasche Regel schreibt die Verhältnismäßigkeit der Mittel vor. Um dem Applicanten die Auswahl der Mittel zu erleichtern ist es nötig die Möglichkeiten der arcanen Folter zu klassifizieren. Bewährt hat sich dabei die dreifache Klassifikation.
Die sasquehamaschen Klassifikationen sind streng geordnet und klassifizieren die arcanen Foltermethoden in drei große Bereiche:
Die Art der Foltermethode (erste sasquehamasche Klasse), die Wirkungsweise der Foltermethoden (zweite sasquehamasche Klasse) und letztendlich die Klassifikation nach dem gewünschten Resultat der Befragung (dritte sasquehamasche Klasse). In manchen Bereichen mögen sich die Mittel mit der Klassifikation überschneiden, jedoch dient die Klassifikation als probates Hilfsmittel zu Auswahl der angebrachten Foltermethoden. Es ist unbedingt darauf zu achten das die vorgegebenen regeln zur Klassifikation einzuhalten sind! Eine irrtümliche oder gar unsorgfältige Einteilung in einer der nachfolgend beschriebenen Klassen und/oder Bereiche ist unbedingt zu vermeiden und kann erhebliche Schäden als Folge haben! In jedem Falle gilt die Regel das eine Klassifizierung einer nicht erfassten Methode unbedingt als Mindestanforderung in die erste sasquehamasche Klasse zu erfolgen hat. Zusätzlich ist eine Klassifizierung in die zweite und dritte Klasse vorzunehmen. Nur eindeutig durchklassifizierte Methoden können gewährleisten das die angewandte arcane Folter auch den erwünschten erfolg erzielt!
Die erste Klasse befasst sich mit der Einteilung der Methoden in drei große Teilbereiche:
Im ersten Bereich sind Foltermethoden angesiedelt die ihren Ursprung in bekannten Applicatio haben. In der sasquehamaschen Klassifikation der ersten Klasse werden diese als „ profane Foltermethoden“ bezeichnet. Warum nun profan? Nun der eigentliche Zweck der meisten bekannten Applicatio ist nicht der der Folter. Es handelt sich also im engeren Sinne um zweckentfremdete Applicationen die hier zur Folter missbraucht werden. Wie schon im Einleitungskapitel beschrieben sind teilweise schon Adepti fähig diese Applicationen zu wirken und als Folterinstrument einzusetzen. Letztendlich liegt es also nahe sie als profan zu bezeichnen auch wenn die Applicatio in ihrem Ursprung vielleicht sogar jeglicher Profanität entbehren.
Der zweite Bereich innerhalb der ersten Klassifikationsklass umfasst alle weiteren Formula die sich teilweise noch in der Erprobung befinden oder derzeit noch als Therorie existieren. Da es sich hier um wesentlich komplexere Methoden handelt wird dieser Bereich auch als fortgeschritten bezeichnet. Die Anwendung dieser Methoden birgt große Gefahren und sollte nur und ausschließlich von sehr erfahrenen Magiern erwogen werden.
Der dritte und letzte große Bereich sind die Foltermethoden die den Geist oder den Verstand des Befragten beeinflussen bzw auf diese einwirken.
Sie sind klar von den übrigen Klassen zu trennen. Applicatio die auf den Geist oder den Verstand einwirken aber jedoch allgemein verbreitet sind und gelehrt werden fallen nicht unter diesen Bereich der Klasse I Einstufung. Diese Applicatio sind ausschließlich in den Bereich I einzuordnen!

Kapitel 5: Die Klassen der Folter (II)

Die zweite sasquehamasche Klasse der Foltermethoden befasst sich mit der Art der Wirkung der Methoden.
Unterschieden wird hier in zwei Bereiche.
Zum einen haben wir da den Bereich I der sich mit nachweisbaren Foltermethoden beschäftigt. Jede hier eingeordnete Methode hat mehr oder weniger starke sichtbare Folgen bei dem Befragten zur Folge. Das fängt bei Schnittwunden an, geht über sichtbare Brandverletzungen bis hin zu fehlenden Körperteilen. Alle hier eingeordneten Methoden sich nachweisbar und können den Applicaten in Erklärungsnot bringen. Sollte es also wichtig sein das man dem Befragten also nicht ansieht das er gefoltert wurde so sind diese Methoden strikt zu vermeiden!
Der zweite Bereich befasst sich mit den nicht oder nur sehr schwer nachweisbaren, im nachfolgenden auch spurlos genannten, Methoden. Diese eignen sich gut für Befragungen oder gar Tötungen die nicht verraten sollen wie derjenige beeinflusst wurde oder gar von wem.
An Beispiel dieser Klasse wird deutlich das die sasquehamaschen Klassen der arcanen Folter zwar ein Grundgerüst darstellen, die Inhalte jedoch flexibel sind. So kann es durchaus zu einer Verschiebung einer Methode aus dem zweiten Bereich der zweiten Klasse in den ersten bereich der gleichen Klasse kommen. Hier ist es also wichtig stets den Stand der Forschungen im Auge zu behalten und sein Kompendium auf neustem Stand zu halten.

Kapitel 6: Die Klassen der Folter (III)

Die dritte Klasse der arcanen Folter beschäftigt sich nun mit dem eigentlichen Ziel der Befragung.
Im ersten Bereich sind all diejenigen Methoden aufgeführt die der Extrahierung von Wissen beim Befragten dienen. Schwerwiegende Methoden der arcanen Folter werden hier ebenso wenig zu finden sein wie Methoden die einen sofortigen Tod zur Folge haben.
Steht die Folter unter dem Vorzeichen des Tötens des Befragten bzw. wird dessen Tod nach der Befragung billigend in Kauf genommen so sind Methoden anzuwenden die sich im Bereich II der dritten Klasse befinden. Hier sind Methoden einklassifiziert die den sicheren Tod als Zielsetzung haben. Es sein an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen das die hier beschriebenen Methoden der arcanen Folter nur den Tod als Folge haben. Steht also die Informationsextrahierung als Primärziel vor dem Tode so sind erst Methoden des Bereiches I dieser Klasse anzuwenden. Es ist hier auf die siebte und achte sasquehamasche Regel zu verweisen. Die achte Regel impliziert hier ebenfalls das nach erfolgter Informationsgewinnung eine schnelle und möglichst schmerzlose Anwendung einer Bereich II Methode anzuwenden ist! Alles andere würde der achten sasquehamaschen Regel widersprechen.

Kapitel 7: Verzeichnis der profanen arcanen Foltermethoden

Zur besseren Übersicht sind die in diesem Kapitel beschriebenen Methoden gemäß ihrer Zugehörigkeit zu dem ihnen entsprechenden Zirkel aufgeführt. Für alle hier erwähnten Methoden gilt das sie gemäß der Klassifizierung als Klasse I, Bereich I einzustufen sind. Weitere Klassifikationsmerkmale sind den Methoden angefügt sofern vorhanden.

Erster Zirkel:

Applicatio „Rel Wis“:
Klasse II/II Klasse III/I
Diese Methode ermöglicht dem Befragenden die Gedankenkraft des Befragten kurzfristig zu senken. Mittels dieser recht einfachen Methode kann bei, und nur bei diesen, minder intelligenten Wesen der Widerstand gegen eine Befragung kurzfristig gebrochen werden. Zu beachten ist allerdings einerseits die nur temporär anhaltende Wirkung und auf der anderen Seite die mögliche Beeinträchtigung der Qualität der erzielten Aussagen da das so behandelte Subjekt nicht ganz bei klarem Verstand ist. Diese Methode ist nur eingeschränkt benutzbar in der Praxis aber hat den Vorteil nicht nachweisbar zu sein.

Applicatio „In Por Ylem“
Klasse II/I Klasse III/I
Der magische Pfeil, wie diese Applicatio auch im Volksmund genannt wird, eignet sich ebenfalls nur bedingt als Foltermethode. Der Applicant ist mittels der Methode in der Lage dem Befragten gezielt kleine aber schmerzhafte Stiche und Wunde zuzufügen. Sie vermögen bald zu verheilen und bei längerer Anwendung nimmt der Schmerz den diese Methode verursacht stetig ab. Als Bestrafung sicher geeignet ist die Applicatio im gesamten Kontext der arcanen Folter gesehen nur bedingt geeignet. Die Schädigung des Gewebes durch andauernde Anwendung ist größer als der zu erwartende Effekt. Im Sinne der fünften Regel ist hierauf also zu verzichten.

Zweiter Zirkel:

Applicatio „An Mani“
Klasse II/II Klasse III/I
In der Wirkungsweise ähnlich wie die Applicatio „In Por Ylem“ unterschiedet sich der „An Mani“ jedoch ein wenig im Ursprung des Schmerzes. Diese Applicatio wirkt nicht durch körperlichen Schaden sondern durch psychischen Schmerz. Aufgrund dieser Eigenschaft ist sie der Klasse II/II zuzuordnen. Den Betroffenen durchfahren mittlere Schmerzen die vergleichbar mit hunderten einzelner leichter Nadelstiche sind. Da diese Schmerzen, im Gegensatz zu den körperlichen, nicht lokalisierbar sind kann diese Methode, auf Dauer angewandt, schnell zu Verlust des Verstandes führen. Ansonsten gelten die gleichen Einwände und Empfehlungen wie für die Applicatio „In Por Ylem“ auch.

Dritter Zirkel:

Applicatio „Vas Flam“
Klasse II/I Klasse III/I
Diese Applicatio erzeugt leichte bis mittelschwere Verbrennungen und erfordert höchste Konzentration beim Applicanten. Vermieden werden sollte die Anwendung bei Bekleideten Befragten ebenso wie die zu häufige Anwendung innerhalb einer Befragung. Gezielt eingesetzt erreicht diese Methode der arcanen Folter sicher seine Zielsetzung, allerdings geht das auf Kosten erheblicher Wunden und Narbenbildung. Sie eignet sich im nachfolgenden also nicht für Folterungen die nicht offensichtlich sein sollen. Meister der arcanen Folterkunst werden diese Applicatio tunlichst zu umgehen wissen, sie ist einfach zu profan und zu unsicher. Das Risiko das der Befragte während einer Befragung stirbt ist bei unsachgemäßer Anwendung zu groß!

Applicatio „In Nox“
Klasse II/II Klasse III/I
Das Vergiften der Befragten zur Erpressung von Informationen ist eine alte Methode. Man vergiftet das Subjekt und wartet solange bis die Schmerzen im Körper so groß werden das das Subjekt um eine Heilung bittet. Größtes Problem hierbei ist das bei mangelnder Erfahrung des Applicanten es vereinzelt zu Todesfällen kommen kann. Des weiteren ist es schon vorgekommen das mittels dieser Applicatio, bedingt durch Emotionen, ein zu starkes Gift erzeugt wurde das den Prozess der Folterung gänzlich aus jeglicher Planung warf. Es sei in diesem Zusammenhang noch einmal auf die regeln sieben und acht verwiesen.

Applicatio „In Flam Grav“
Klasse II/I Klasse III/I
Diese Methode der arcanen Folter verursacht mittelschwere bis sehr schwere Brandwunden die im schlimmsten Falle zum Tode des Befragten führen können. Aufgrund der hohen Todesrate und vor allem auch der Schäden an der Einrichtung ist diese Applicatio wenig geeignet. Es erfordert ein hohes Maß an Konzentration und Erfahrung um diese Methode so anzuwenden das sie auch ihren Zweck erfüllt. Es bleibt zu beachten das die Flammen außer Kontrolle geraten können und das Gefahrenpotential für die Umgebung und insbesondere den Applicanten recht hoch ist. Die Regeln sechs und acht sind besonders zu beachten, der Regel sieben fällt ebenfalls besondere Bedeutung zu.

Applicatio „Por Ort Grav“
Klasse II/I Klasse III/I
Diese Applicatio ist denkbar ungeeignet für die arcane Folter. Das Risiko das die Wirkung außer Kontrolle gerät ist zu groß. Primär spielt ein großer Einflussfaktor eine Rolle bei dieser Applicatio. Die Wirkung ist von ihrem Umfang her gesehen zu mächtig um sicher in einem geschlossenen Raum gewirkt zu werden. Es ist durchaus möglich, aber betrachtet man die Gewalten die hier freigesetzt werden so ist von einer Anwendung in geschlossenen Räumen dringend abzuraten! Da die Gefahr eines Herzschlages bei dem Befragten besteht ist diese Methode nur im genauen Wissen um die Gesundheit des Zielsubjektes zu verwenden.

Fünfter Zirkel:

Applicatio „In Jux Hur Ylem“
Klasse II/I Klasse III/II
In den Klingengeistern liegt eine große potentielle Gefahr für alle bei der Folter Anwesenden! Nicht nur das sie innerhalb von Sekunden ein Opfer zu zerteilen vermögen, ihr Gift gerät oftmals, wie sie selbst auch, außer Kontrolle. Von dieser Foltermethode ist unbedingt abzuraten. Die Gefahr für den Applicaten selbst zum Opfer zu fallen ist zu groß. Des weiteren macht ein Einsatz dieser Methode eine gründliche Säuberung der Folterkammer notwendig. Nur barbarische Magier werden diese Methode anwenden um ein Subjekt zu töten!

Applicatio „Kal In Ex“
Klasse II/II Klasse III/I
Weniger eine aktive Foltermethode als mehr ein Instrument für den Applicanten sich zu tarnen. Diese Methode erspart dem Magus das tragen einer Kapuze zu sein Antlitz zu verdecken. Einzig das Risiko das die Tarnung unwirksam wird, oft durch Unaufmerksamkeiten bedingt, besteht hier. Ansonsten ist diese Applicatio eine wunderbare Methode um dem Magus das foltern zu erleichtern. Sie ist weiterhin dienlich wenn nicht nur die Folter sondern auch der Folterer unerkannt bleiben sollen.

Applicatio „Por Corp Wis“
Klasse II/II Klasse III/I

Hier kommen wir zu einer interessanteren Alternative der Folter, nämlich
einer, mit der der Magier beim Opfer regelrechte Kopfschmerzen verursachen kann, welche soweit gehen dass dieses in Bewusstlosigkeit fällt, in ein sehr nützliches Delirium aus Schmerzen, welche zu teils psychischen Ursprungs sind, also viel stärker wirken. Das Risiko bei dieser Methode besteht jedoch darin das der zu Befragende einen zu großen geistigen Widerstand leistet was wiederum zu einem Rückkopplungseffekt bei dem Aplicanten, verursacht durch geistige Erschöpfung, führen kann. Des weiteren kann es bei zu gewaltiger Anwendung dieser Methode dazu kommen das der Befragte einen Geisteskollaps erleidet und für weitere Befragungen ausscheidet. Im schlimmsten Falle kann diese Methode zum Tode durch Hirnversagen führen! Im Bereich der profaneren Methoden eine sehr wirksame aber auch gefährliche die sehr wohl dosiert anzuwenden ist und eine große Erfahrung vom Applicanten im Bereich arcaner Folter erfordert.

Applicatio „In Nox Grav“
Klasse II/II Klasse III/I
Für diese Methode gilt das gleiche wie für die Applicatio „In Nox“ jedoch mit der Erweiterung um die allgemeinen Gefahren eines Flächenzaubers wie sie schon bei der Applicatio „In Flam Grav“ beschrieben wurden.

Applicatio „Kal Xen“
Klasse II/I Klasse III/I
Eine Methode die mit besonderem Risiko verbunden ist. Wie auch schon bei den Klingengeistern besteht hier die Gefahr das das beschworene Wesen außer Kontrolle gerät und gar den Applicanten selbst angreift. Bei der falschen Wahl des zu beschwörenden Wesens kann es ebenfalls zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen da schlecht abzuschätzen ist wie groß der körperliche Schaden ist der durch das Wesen verursacht wird.

Sechster Zirkel:

Applicatio “Corp Por“
Klasse II/I Klasse III/I
Eine sehr schmerzhafte Foltermethode die tiefe Wunden und schwerste Verbrennungen erzeugt. Sie hinterlässt ebenfalls merkliche Spuren im Verstand des Befragten. Da die Qualität der Aussagen erheblich abnimmt ist von dieser Methode ebenfalls abzuraten. Des weiteren besteht, wie bei der Methode „Por Ort Grav“ auch das Risiko der Ableitung der Applicatio durch im Folterbereich befindliche Gegenstände. Eine Sehr wirksame Methode mit erheblichen Folgen und Risiken!

Applicatio „Vas Ort Flam“
Klasse II/I Klasse III/II
Diese Applicatio eignet sich, wie im übrigen alle auf einer in der Flächenwirkung eher unkontrollierbar größeren Fläche wirkende Applicatio, nicht sonderlich gut zur arcanen Folter. Die sehr heiße Explosion die beim Wirken der Applicatio erzeugt wird strahlt, besonders in geschlossenen Räumen, sehr weit aus. Es ist in den meisten Fällen davon auszugehen das Einrichtung und anwesende Personen neben dem Befragten ebenfalls Schaden erleiden. Ein weiterer Nachteil liegt ebenfalls in der Eigenschaft der Applicatio das sie auf größeren Flächen wirkt: Ein kontrollierter örtlich begrenzter Einsatz von Schmerz, wie es bei Folterungen sehr oft erwünscht ist, ist nicht möglich. Aufgrund der erheblichen Verbrennungswunden und der großen Hitzeeinwirkung auf den Körper ist diese Applicatio in der Klasse III in den Bereich II einzustufen. Von einer Verwendung für Befragungen zur Informationsgewinnung ist strikt abzuraten!

Siebter Zirkel:

Applicatio „Vas Ort Grav“
Klasse II/I Klasse III/II
Streng genommen schließt sich diese Applicatio als Foltermethode von Anfang aus. Es gibt jedoch berichte über wahnsinnige Magier die es versucht haben mittels dieses Gewitters eine Folterung durchzuführen. Wie schon bei dem kleinen Blitz beschrieben eignet sich das Gewitter aus den dort erwähnten Gründen nicht für eine befragende Folterung. Einzig und alleine zur Exekution des Befragten scheint diese Methode geeignet, wobei das Risiko eines Schadens bei Beteiligten nicht auszuschließen und gar als sehr wahrscheinlich einzustufen ist.

Applicatio „Kal Vas Flam“
Klasse II/I Klasse III/II
Die Applicatio „Kal Vas Flam“ richtet tödlichen Schaden bei dem Befragten an. Die Flammensäule die sich um den Körper herum bildet verbrennt in Sekundenschnelle den Körper und eignet sich dadurch absolut nicht für eine befragende Folter. Selbst wenn das Subjekt der Folter den Flammen standhalten könnte bzw der folternde Magus sich dazu entschließt sie zu löschen so sind doch die Folgen und die daraus resultierenden Schmerzen derart groß das keine vernünftigen Befragungsergebnisse zu erwarten sind. Es wäre weder die Verhältnismäßigkeit der Mittel gegeben noch das Ziel der Befragung erreichbar.

Applicatio „Vas Ylem Rel“
Klasse II/II Klasse III/I bei niederen Kreaturen
Klasse II/I Klasse III/II bei höheren Kreaturen
Die Applicatio „Vas Ylem Rel“ ist eine der wenigen Ausnahmen die im Rahmen der drei sasquehamaschen Klassen zweimal klassifiziert werden muss. Man muss zwischen der Kreaturstärke unterscheiden in die sich der Magier verwandelt. Handelt es sich um eine niedere Kreatur wie Tiere oder Orks so ist der Schaden der anrichtbar ist sicher begrenz- und kontrollierbar. Kommen jedoch höhere Kreaturen wie Trolle, Wasserspeier oder gar Dämonen ins Spiel ist die Gewalt die von dieser Verwandlung ausgeht derart groß das eine wohl dosierte Anwendung der Kräfte nun fast auszuschließen ist. Kaum ein Magus vermag in der Gestalt einer höheren Kreatur seine neuen Kräfte so zu kontrollieren das eine sinnvolle Befragung möglich ist. Selbst wenn der verwandelte Magus sich auf den reinen psychologischen Effekt beruft wird er ungewollte Nebenwirkungen zu befürchten haben. Schon so mancher ist beim Anblick eines Dämons zu Tode gekommen.

Achter Zirkel:

Applicatio „Vas Corp Por“
Klasse II/I Klasse III/II
Der hier erzeugte Wirbel aus reinster Energie entfaltet ein Potential das unberechenbar groß ist. Egal zu welchem Zwecke der Einsatz dieses Wirbels bei der Folter angedacht ist, seine Unberechenbarkeit schließt jeglichen Einsatz von Anfang an aus. Nur Erzmagier die von Sinnen sind würden diese Applicatio zu Folterzwecken einsetzen wo ihnen doch bekannt ist wie gefährlich schon deren Einsatz auf freiem Felde ist. Der Faktor das sich eine Folter im geschlossenen Raum abspielt vergrößert das Gefahrenpotential dieses Wirbels um ein vielfaches.

Applicatii „Kal Vas Xen Hur, – Corp, -Ylem, -Flam , -An Flam“
Klasse II/I Klasse III/II
Zur Klassifizierung der oben genannten Applicatii kann man alle zu der Gruppe „Elementarfolter“ zusammenfassen. Zwar vermag das eine oder andere Elementar mehr oder weniger Schaden als ein anderes anzurichten, in der Endwirkung unterscheiden sich alle nicht wesentlich.
Ein beschworenes Elementar vermag mit seinen unvorstellbar großen Kräften nur dem Töten zu dienen. Obwohl diese Elementare unter der Kontrolle des beschwörenden Erzmagier stehen ist das Gefahrenpotential das von ihnen ausgeht zu groß. Wie auch schon bei den Dämonen ist allein der Anblick eines solchen Elementares, die wenigsten werden jemals in ihrem Leben eines erblicken und dies überleben, ist für die meisten ein zu großer Schock. Der geballten Kraft der naturgegebenen Elemente ins „Auge“ zu sehen und gegenüber zu stehen ist für den kleinen Geist des zu Befragenden oft nicht auszuhalten. Selbst gestandene Magier sollen schon in den Wahnsinn abgedriftet sein nachdem sie der Macht der Elementare begegnet sind. In diesem Zusammenhang vermag verwunderlich sein warum die Beschwörung eines Dämonen ebenfalls vom Verfasser zu den elementaren gezählt wird. Es handelt sich hierbei zwar nicht um ein Naturnahes Element aber um ein, genauso genommen sogar zwei, elementare Bestandteile des Lebens: Den Tod als Verkörperung des Hasses. Stellvertretend für dieses Element wird ein Dämon beschworen. Genährt vom Hass dieser Welt und den Tod bringend.

Kapitel 8: Verzeichnis der fortgeschrittenen arcanen Foltermethoden

Einleitend sei in diesem Kapitel erwähnt, dass die meisten der hier beschriebenen Methoden sich noch in der Erforschung befinden oder theoretischer Natur sind. Eine Anwendung ist derzeit größtenteils nicht möglich, da die zugehörigen Reagenzien teilweise unbekannt oder nicht mehr zu finden sind. Die betreffenden Formeln stammen im letzteren Fall aus sehr alten Büchern und das Wissen um die alten Reagenzien ist leider für immer verloren. Nichts desto trotz stellen sie eine Erweiterung der arcanen Foltermethoden dar und sollen deshalb hier auch in dieses Kompendium einfließen.

Applicatio „In Jux Lor“
Klasse II/II Klasse III/I
Mittels der Applicatio „In Jux Lor“ erzeugt der folternde Magus ein gleißend helles Licht das dem Befragten größeren Schaden zufügen kann.
Abhängig ist dieser von der Art des eingesetzten Lichtes und dessen Intensität. So sind auf der einen Seite Verbrennungen durch eine warme Lichtquelle denkbar. Gängig sind hingegen derart helle Lichtquellen die zu einer Schädigung des Sehnervs oder gar zur Erblindung führen können.
Dabei ist stets zu beachten das der Applicant sich selbst vor der Lichtquelle zu schützen weiß. Nachweisbar ist diese Methode nur in den seltensten Fällen, da Verletzungen des Auges durch direktes Ansehen der Sonne zu ähnlichen Sehbehinderungen führen kann.

Applicatio „In Corp Lor“
Klasse II/II Klasse III/II
Diese Methode stellt eine verstärkte Version der Applicatio „In Jux Lor“ dar. Die Wirkungsweise ist die gleiche. Ein gleißend helles Licht wird vom folternden erzeugt. In diesem Falle jedoch gestaltet sich das Licht derart stark und erbarmungslos das es nach kurzer Zeit zum Tode des Subjektes führt das es erblickt. Ein unachtsamer Umgang des folternden Magus mit dieser Methode ist nicht anzuraten und führt zu erheblichen Nachwirkungen.

Applicatio „Uus Flam An Flam Mani“
Klasse II/II Klasse III/I
Diese, recht unbekannte und neue Methode, erhöht die Köpertemperatur des Befragten. Durch genau abgestimmte Steuerung der Effektstärke kann man, für den Befragten recht unangenehme, körperliche Zustände hervorrufen die einem beim Unterstreichen der eigenen Macht und/oder der schwächen des Befragten behilflich sind. Auch zur Erniedrigung kann diese Methode ohne Probleme eingesetzt werden. Einzig sollte man darauf achten die Körpertemperatur nicht zu sehr anzuheben da sonst ein Delirium eintritt das bei Befragungen sich nicht immer unterstützend auswirkt.

Applicatio „Des Flam An Flam Mani“
Klasse II/II Klasse III/I
Als direkter Gegensatz zur vorweg beschriebenen Methode der Köpertemperaturerhöhung bietet sich diese Methode sehr gut als Ausgleich dazu an. Mittels dieser Methode kann die Körpertemperatur sehr schnell gesenkt werden. Ein Wechselbad aus beiden Methoden erwies sich in der Praxis als sehr gutes Mittel um langsam aber stetig den befragten in eine Art Wahnsinn zu treiben da er das Gefühl entwickelt das sein naturgegebener Körper ihm nicht mehr gehorcht und verrückt spielt.
Die beiden letztgenannten Formula machen in einfacher Weise deutlich wie etwas das man für positive Zwecke, hier die Heilung von Krankheiten und hohen Fiebern, durchaus zu Zwecken verwenden kann die von der Mehrheit des Volkes als schlecht und böse bezeichnet werden. Wie auch bei den Farben der Magie kommt es hier nicht auf die Formula an sich sondern auf die Anwendung derselbigen an.

Eine besondere Bedeutung in dieser Klasse nehmen die Methoden der arcanen Folter ein die auf den Theorien der planaristischen Elementarlehre basieren. In der klassischen Semantiklehre eher unterbewertet und ignoriert eröffnet diese Lehre dem arcanen Foltermagier neue Dimensionen der Folter. Das Spiel mit den Elementen ist durchaus als gefährlich einzustufen und von daher nur von den Erfahrensten aller Planaristen und Dweomerikern abzuwenden. Zur Verdeutlichung der Gefahren sei hier vorab und einleitend das Kapitel Sieben des Werkes „Thesis der planaristischen Elementarthorie“ verfasst von seiner Magnifizenz Relnor Askiri zitiert:
„Bei Arbeit mit elementarer Materie behalte man stets im Hinterkopf das die reinen Elemente extreme Ausprägungen der uns bekannten materiellen Elemente sind. Ihre Auswirkungen auf die Umgebung, und damit auch den ihnen ausgesetzten Anwender sind viel stärker und aufgrund dessen sind auch Wirkungen zu erwarten die bei normalem Umgang mit primärmateriellen Elementen nicht zu erwarten sind.
Paraelementares Eis ist um ein vielfaches Kälter als das bekannte materielle Eis. Kleine Stücken davon vermögen eine solch immense Kälte zu verströmen das ein etwa faustgroßes Stück einen mittelgroßen Raum in eisige Kälte tauchen kann. Eine direkte Berührung mit dem Eis ist für die entsprechenden Extremitäten meist fatal und führt augenblicklich zu schlimmsten Erfrierungen, so nicht entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.“
Beachtet man die sasquehamaschen Regeln fünf, sechs und acht kommt man zu dem Schluss das in Verbindung mit den oben beschriebenen Elementen eine arcane Folter nur mit Formula beginnend mit der Sylabel „In“ und keinesfalls „Kal“ in Frage kommen. Aus diesem Grunde sind auch nur solche Formula hier verzeichnet.

Applicatio “In Nox Flam Hur“
Klasse II/II Klasse III/I
Der mit dieser Methode erzeugte giftige Rauch versetzt diejenigen die diesem ausgesetzt sind sehr schnell in einen Zustand des Deliriums. Wählt man die Intensität des Rauches und des Giftes nicht sorgfältig genug so kann es in vereinzelten Fällen zu Todesfällen kommen. Der Einsatz sollte unter einer räumlichen Trennung zwischen Applicant und Betroffenem erfolgen. In vereinzelten Fällen kann die Verwendung der Sylabel „Nox“ auch weggelassen werden, der Effekt des Rauches wird dadurch nicht geschwächt. Des weiteren ist zu beachten das eine zulange Aussetzung einer Person durch Rauch empfindliche körperliche Schäden hervorrufen kann.

Applicatio “In Hur An Flam“
Klasse II/I Klasse III/I
Zu beachten ist das das bei dieser Methode erzeugte Eis von besonderer Natur ist und eine viel stärkere Kälte verbreitet als das normal bekannte Eis. So führt auch der kürzeste Kontakt mit diesem schon zu empfindlichen Schäden an der betroffenen Hautpartie und kann bei längerem Kontakt und größeren Köperstellen zu Erfrierungen führen.
Kurzzeitig und unter genauster Kontrolle angewandt führt diese Formula jedoch zu einer Stillung von starken Schmerzen und kann so prima als Gegenstück zu schmerzhaften Anwendungen angewandt werden.

Applicatio “In Flam Ylem“
Klasse II/I Klasse III/II
Das Erzeugen von Magma, und um das handelt es hier, ist eine äußerst riskante Methode der finalen Folter. Zu einem muss man den Eigenschutz beachten, und der ist bei einer derart gefährlichen elementare Folter sehr schwer zu bewerkstelligen, und auf der anderen Seite eignet sich diese Methode der arcanen Folter wohl nur für das schnelle Beenden eines Lebens. Das Element Magma ermöglicht nur schwer eine genauere Festlegung der Menge und erschwert so den Umgang mit dieser Formula erheblich. Eine begrenzte Temperatur gar ist nicht praktizierbar. Man bekommt also entweder richtige Magma oder gar nichts.

Applicatio „In Jux Flam Ort Grav“
Klasse II/I Klasse III/I
Diese Methode der elementaren arcanen Folter erzeugt eine für den Körper schädliche Strahlung vor der sich allerdings auch der applizierende Magus nicht schützen kann. Die Strahlung kann weder abgeschirmt noch Zielgerichtet eingesetzt werden. Von daher ist es von größter Bedeutung das der Magus die Stärke der Strahlung genaustens kontrolliert. Eine Anwendung einer theoretischen Applicatio „In Corp Flam Ort Grav“ ist aus den oben beschriebenen Eigenschaften absolut auszuschließen. Sie wäre der sofortige Tod aller Anwesenden.

Applicatio „In An Flam Ort Grav“
Klasse II/I Klasse III/I
Diese Methode ermöglich es dem Magus, wenn sie auf einen Behälter gewirkt wird der auf dem Körper des zu Befragenden aufliegt, gezielt hohe Temperaturen auf einem kleinen Bereich zu erzeugen. Dampfverbrennungen sind äußerst schmerzhaft und durch das Ansetzen von Hohlkörpern auf der Haut gut kontrollierbar. Die Dauer der Anwendung muss nicht magisch kontrolliert werden, ein Abnehmen des Hohlkörpers von der Haut reicht aus. Hierbei sollte der Magus jedoch beachten das er zum eigenen Schutze Handschuhe trägt da der Körper sich nicht unerheblich erwärmen kann. Des weiteren ist darauf zu achten das der verwendete Hohlkörper der Belastung durch die entstehende Hitze gewachsen ist.

Applicatio „In Hur An Ort Grav”
Klasse II/I Klasse III/I
Wie bei der Dampferzeugung auch werden bei dieser Methode gezielte Behandlungen auf kleinsten Hautbereichen möglich. Das hier erzeugte Vakuum belastet die Haut und die darunter liegenden Blutgefäße bis zum bersten. Zu beachten ist das das Gefäß zwar nicht Hitzeresistent aber Drucksicher sein muss. Eine Kollabierung des Gefäßes aufgrund des Vakuums wäre wieder dem Zwecke dieser Methode. Das applizieren dieser Methode auf Hautbereiche unter denen stark Blutführende Gefäße liegen ist nicht ratsam da so die bezweckte Wirkung schnell durch einen rasanten Blutverlust außer Kontrolle geraten kann.

Applicatio “In An Flam An Ort Grav”
Klasse II/I Klasse III/I
Bei dieser Methode der arcanen Folter sind zwei Faktoren stark einflußnehmend auf das Ergebnis. Zum einen spielt die Menge und die Positionierung des Salzes auf der Haut eine wichtige Rolle, zum anderen ist die Beschaffenheit des Salzes sehr wichtig für den erfolg dieser Methode. Ist es angedacht in frische Wunden Salz zu applizieren so ist eher dazu anzuraten grobkörniges Salz zu nehmen. Die größeren Salzkristalle halten länger in den Wunden vor und vergrößern so nicht nur die Zeit des Schmerzes sondern auch die Wunde an sich durch ihre grobe Beschaffenheit. Möchte man jedoch eine Austrocknung erreichen so ist es ratsam sehr feinkörniges Salz zu applizieren. Dieses zieht schneller die Flüssigkeit aus den betroffenen Körperstellen. Auch Ganzkörperbäder in feinstem Salz sind denkbar. Beachtet werden sollte dabei jedoch das das zu befragende Subjekt nicht zu sehr austrocknet da hierbei sehr schnell der Tod eintreten kann. Bei der Applizierung von Feinstrukturierten Salzkristallen ist es angezeigt nach der Behandlung des Körpers das Salz gründlichst durch Wasser zu entfernen. Wird dies nicht getan sind unvorhersehbare Nebenwirkungen zu erwarten die den weiteren Verlauf der arcanen Folter gefährden können.

Kapitel 9: Verzeichnis der Künste der arcanen Folter des Geistes

Zur besseren Übersicht sind die hier verzeichneten Methoden in zwei Berieche eingeteilt: Die Methoden die auf Illusionsmagie aufbauen und auf der anderen Seite die Applicatio die direkt den Geist bzw das Bewusstsein beeinflussen. Alle haben die Klassifizierung in die Klasse I/III gemeinsam und wirken ausschließlich über das Bewusstsein das Befragten.

Methoden die sich der Illusionsmagie bedienen:

Applicatio „In Quas“
Klasse II/II Klasse III/I
Diese Methode wurde schon in der Abhandlung „Über die Folter mit Hilfe der arcanen Mächte“ verfasst von Yhayreeg ausführlich erwähnt. Die Beschreibung sein hier nochmals erwähnt:
„Wer die merkwürdigen magischen Pilze kennt, die Halluzinationen beim
Verzehr hervorrufen, der kennt auch schon die Wirkung dieses Zaubers. Doch da wie bei Wis Nox das Opfer in einem Delirium sein muss, greift es viel stärker die Psyche an, und kann, falls zu stark angewendet, wie bei
Wis Nox das Opfer für immer oder wenigstens zeitweilig, mental unbrauchbar machen, d.h. wahnsinnig und irr.“
Für die praktische Anwendung sein aber noch folgendes erwähnt:
Nicht nur die Stärke der Applicatio beeinflusst den späteren Zustand des Befragten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die schleichende Dauer der Applicatio. So vermag eine schwache Anwendung den Geist nur zu trüben aber so sie nicht aufgehoben wird nach der Befragung wird sie zu einem schleichenden Wahnsinn. Des weiteren ist es von imminenter Wichtigkeit das der Applicant sich darüber bewusst ist welche Illusion er wo erzeugen möchte. Die Illusion eines Drachens die sich vor den Augen des Befragten abspielt hat ganz andere Wirkungen und Folgen als zum Beispiel eine in den Geist eingepflanzte Illusion das sich der betreffende dauerhaft verfolgt fühlt. Es ist also wichtig das sich der Applicant vor der Anwendung dieses Mittels darüber im Klaren ist welchen Effekt er erreichen möchte und wie er ihn erreicht. Eine Abstimmung der erzeugten Illusion mit dem „wo“ und dem „wie lang“ ist entscheidend für den Erfolg dieser Methode.

Applicatio “In Ort Zu Jux Quas“
Klasse II/II Klasse III/I
Mit dieser Methode wird der Befragte in einen magischen Schlaf versetzt der von schmerzhaften Illusionen begleitet und erfüllt wird. Die Wirkung dieser Methode fußt auf zwei Erkenntnissen:
a) Die richtige Wahl der Illusion erzeugt bei dem Befragten einen Schock und versetzt ihn in Angst. Sein Wille und Widerstand mag so zu brechen sein.
b) Die Macht der Vorstellung bewirkt in Menschen durchaus erstaunliches. So ist es schon vorgekommen das alleine durch die Kraft der Vorstellung körperliche Nebenwirkungen aufgetreten sind. Ist die hier angewandte Illusion richtig gewählt und stark genug dosiert so kann es auch zu körperlichen Beeinträchtigungen bei dem Befragten kommen.

Applicatio „In Ort Zu Corp Quas“
Klasse II/II Klasse III/I
Diese Methode, eine verstärkte Abwandlung der Applicatio „ In Ort Zu Jux Quas“, versetzt den Befragten in einen Schlaf der ihm eine todbringende oder tödliche Illusion vorgaukelt. Konkret können dies große Katastrophen, außer Kontrolle geratene Elemente oder Dämonen sein. Es gilt das gleiche Schema und die selben Erkenntnisse wie bei der Ursprungsmethode auch. Mit dem Tod des Befragten ist unter Umständen zu rechen wenn die Illusion nicht sehr fein abgestimmt wurde.

Methoden die direkt den Geist/das Bewusstsein beeinflussen:

Applicatio: „Wis Nox“
Klasse II/II Klasse III/I
Auch diese Methode wurde schon in der Abhandlung „Über die Folter mit Hilfe der arkanen Mächte“ verfasst von Yhayreeg ausführlich erwähnt. Die Beschreibung sein hier nochmals erwähnt:
„Eine interessante Alternative ist dieser Zauber, der nicht physisch, sondern rein psychisch wirkt. Da ich den Zauber nur in seiner Wirkung beobachteten konnte, kann ich nur Vermutungen über seine Wirkung anstellen, welche aber doch schon darauf hinweisen dass er ausschließlich psychisch wirkt, da die Opfer über keine körperlichen Schmerzen klagten, sondern nach der Wirkung verwirrt, gar irr waren, wahrscheinlich je nach Widerstandsfähigkeit mehr oder weniger weit fortgeschritten im Wahnsinn. Dieser Spruch erfordert höchste Konzentration, und ein Opfer, was schon bereits im Schmerzdelirium liegt, da es sonst nicht möglich ist, wahrscheinlich durch mentale angeborene Blockaden, eine Wirkung zu erzielen.“
Zu dieser Methode muss noch einiges ergänzendes gesagt werden:
Wie bei der Applicatio „In Quas“ auch muss hier ebenfalls die Stärke der Wirkung und vor allem die Dauer auf das genauste vor der Anwendung bestimmt werden. Irreparable Schäden am Geiste oder schleichender Wahnsinn können Folge dieser Methode sein. Zu beachten ist ebenfalls das bei einer dauerhaften Einflussnahme die Wirkung und evtl. sogar der Ursprung bzw der Urheber bestimmt werden können. Diese Methode ist also mit größter Vorsicht anzuwenden. Des weiteren muss ich auf einen Irrtum des Urhebers von obigem Zitat eingehen. Ein Schmerzdelirium ist eher abträglich dem zu erwartenden Erfolg. Schmerzen verursachen geistige Blockaden und entfachen oftmals einen größeren Widerstand. So ist ein schmerzfreier Befragter oftmals empfänglicher für diese Methode als ein von Schmerzen geplagter.

Applicatio „In Corp Ort Zu“
Klasse II/II Klasse III/II
Der mit dieser Methode erzeugte magische Schlaf lässt den Betroffenen in ein tiefes Koma fallen. Je nach angewandter Stärke führt er auch zu einem sanften aber sicheren Tod des Betroffenen. Diese Methode eignet sich hervorragend für einen unaufklärbaren Todesfall am Ende einer Befragung so dieses gewünscht wird. Feststellbar ist diese Todesart nicht, einzig einen Mensch der friedlich im Schlaf gestorben ist wird man vorfinden. So man also vorher darauf geachtet hat keine Spuren der Folter zu hinterlassen wird niemand einen verdacht schöpfen das hier jemals gefoltert wurde bzw eine Folter gar der Grund des Todes ist.

Eine Sonderstellung bei der psychischen Folter arcaner Art nimmt die Folterung mittels Artefakt ein. Artefakte ermöglichen eine andauernde, ständig anhaltende und wiederkehrende, Beeinflussung des Befragten mit einer eher kleinen Applicatio. Betrachtet man zum Beispiel die Applicatio „Bet An Flam“ so ist diese für sich genommen eher harmlos. In Verbindung mit einem Artefakt nun entwickelt sich diese auf den ersten Blick eher harmlose Applicatio zu einer grausamen psychischen Folter. Geschickt eingesetzt wird der Befragte dauerhaft mit kleinen Wassertropfen malträtiert die ihn auf Dauer in einen mit dem Wahnsinn vergleichbaren Zustand versetzen können. Körperliche Schäden treten dagegen eher seltener auf bei der Anwendung dieser Methode so das diese beruhigt in die Klassen I/III, II/II und III/I eingestuft werden kann.

Abschließen kann man diese Klasse mit einem Theorem. Wie schon in den Grundlagen der arcanen Folter beschrieben ist die gezielte Verwirrung des zu Befragenden eines der Ziele einer erfolgreichen Folter. So kann die Verwirrung auf eine Vielzahl von Faktoren ausgedehnt werden. Es gibt die räumliche Verwirrung, erzeugbar durch einen dunklen und abgeschiedenen Folterraum. Die bedingt zeitliche Verwirrung durch das Ausschalten des Tag-Nacht Rhythmus. Auch eine geistige Verwirrung und Orientierungslosigkeit durch Illusionen kann erzeugt werden. Woran derzeit noch die Magie scheitert ist die totale geistige und zeitliche Verwirrung des Bewusstseins. Vorstellbar wäre das man das Bewusstsein und/oder den Geist in ein zeitliches Paradoxon versetzt. Man schaltet die Zeit bei dem Betroffenen ganz aus oder versetzt seinen Geist in einen anderen Zeitrahmen. Die komplette Verwirrung wäre das Ergebnis. Ebenfalls vorstellbar wäre die Beschleunigung oder Herabsetzung der geistigen Tätigkeit durch den Einflussfaktor Zeit. So kann die dauerhafte Ausbremsung der Hirntätigkeit durchaus eine schlimme Folter für den Betroffenen darstellen. Er ist nicht mehr in der Lage in akzeptablen Abständen auf äußere Einflüsse zu reagieren. Solange aber nicht weiter auf dem Gebiet der Zeitmagie geforscht wird und mehr Erkenntnisse vorliegen bleibt diese Theorie unbeweisbar und dient eher dazu aufzuzeigen welche Gefahren in der Manipulation der Zeit liegen können.

Kapitel 10: Schlussbemerkung

Abschließend sei jedem Leser dieses Kompendiums empfohlen erst nach ausführlicher Lektüre des gesamten Werkes zu den nachfolgenden Indizes zu greifen. Nur eine bewusste und verantwortungsvolle Anwendung der hier beschriebenen Methoden kann zu einer erfolgreichen arcanen Folter führen. Wichtig ist ebenfalls das dieses Kompendium stets und in jeder Bibliothek auf dem aktuellen Stand der Erkenntnisse gehalten wird. Ein veraltetes Kompendium ist sicher der schlechteste Ratgeber den man in diesem Bereich finden dürfte. Anmerkungen, Rückfragen und Ergänzungsvorschläge sind direkt an den Autor Var Sasquehama zu richten.

Kapitel 11: Alphabetischer Index aller beschriebenen Foltermethoden

„An Mani“ Klasse I/I Klasse II/II Klasse III/I
„Corp Por“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/I
„Des Flam An Flam Mani“ Klasse I/II Klasse II/II Klasse III/I
“In An Flam An Ort Grav” Klasse I/II Klasse II/I Klasse III/I
„In An Flam Ort Grav“Klasse I/II Klasse II/I Klasse III/I
„In Corp Lor“ Klasse I/II Klasse II/II Klasse III/II
„In Corp Ort Zu“ Klasse I/III Klasse II/II Klasse III/II
„In Flam Grav“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/I
“In Flam Ylem“ Klasse I/II Klasse II/I Klasse III/II
“In Hur An Flam“ Klasse I/II Klasse II/I Klasse III/I
„In Hur An Ort Grav” Klasse I/II Klasse II/I Klasse III/I
„In Jux Flam Ort Grav“Klasse I/II Klasse II/I Klasse III/I
„In Jux Hur Ylem“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/II
„In Jux Lor“ Klasse I/II Klasse II/II Klasse III/I
„In Nox“ Klasse I/I Klasse II/II Klasse III/I
“In Nox Flam Hur“ Klasse I/II Klasse II/II Klasse III/I
„In Nox Grav“ Klasse I/I Klasse II/II Klasse III/I
„In Ort Zu Corp Quas“ Klasse I/III Klasse II/II Klasse III/I
“In Ort Zu Jux Quas“ Klasse I/III Klasse II/II Klasse III/I
„In Por Ylem“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/I
„In Quas“ Klasse I/III Klasse II/II Klasse III/I
„Kal In Ex“ Klasse I/I Klasse II/II Klasse III/I
„Kal Vas Flam“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen An Flam“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Corp“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Flam“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Hur” Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Ylem“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/II
“Kal Xen” Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/I
„Por Corp Wis“ Klasse I/I Klasse II/II Klasse III/I
„Por Ort Grav“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/I
„Rel Wis“ Klasse I/I Klasse II/II Klasse III/I
„Uus Flam An Flam Mani“ Klasse I/II Klasse II/II Klasse III/I
„Vas Corp Por“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/II
„Vas Flam“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/I
„Vas Ort Flam“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/II
„Vas Ort Grav“ Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/II
„Vas Ylem Rel“ Klasse I/I Klasse II/II Klasse III/I bei niederen Kreaturen, Klasse I/I Klasse II/I Klasse III/II bei höheren Kreaturen
„Wis Nox“ Klasse I/III Klasse II/II Klasse III/I

Kapitel 12: Alphabetischer Index der Foltermethoden nach Klasse I

Klasse I Bereich I:

„An Mani“ Klasse II/II Klasse III/I
„Corp Por“ Klasse II/I Klasse III/I
„In Flam Grav“ Klasse II/I Klasse III/I
„In Jux Hur Ylem“ Klasse II/I Klasse III/II
„In Nox“ Klasse II/II Klasse III/I
„In Nox Grav“ Klasse II/II Klasse III/I
„In Por Ylem“ Klasse II/I Klasse III/I
„Kal In Ex“ Klasse II/II Klasse III/I
„Kal Vas Flam“ Klasse II/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen An Flam“ Klasse II/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Corp“ Klasse II/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Flam“ Klasse II/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Hur” Klasse II/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Ylem“ Klasse II/I Klasse III/II
“Kal Xen” Klasse II/I Klasse III/I
„Por Corp Wis“ Klasse II/II Klasse III/I
„Por Ort Grav“ Klasse II/I Klasse III/I
„Rel Wis“ Klasse II/II Klasse III/I
„Vas Corp Por“ Klasse II/I Klasse III/II
„Vas Flam“ Klasse II/I Klasse III/I
„Vas Ort Flam“ Klasse II/I Klasse III/II
„Vas Ort Grav“ Klasse II/I Klasse III/II
„Vas Ylem Rel“ Klasse II/II Klasse III/I bei niederen Kreaturen, Klasse II/I Klasse III/II bei höheren Kreaturen

Klasse I Bereich II:

„Des Flam An Flam Mani“ Klasse II/II Klasse III/I
“In An Flam An Ort Grav” Klasse II/I Klasse III/I
„In An Flam Ort Grav“ Klasse II/I Klasse III/I
„In Corp Lor“ Klasse II/II Klasse III/II
“In Flam Ylem“ Klasse II/I Klasse III/II
“In Hur An Flam“ Klasse II/I Klasse III/I
„In Hur An Ort Grav” Klasse II/I Klasse III/I
„In Jux Flam Ort Grav“ Klasse II/I Klasse III/I
„In Jux Lor“ Klasse II/II Klasse III/I
“In Nox Flam Hur“ Klasse II/II Klasse III/I
„Uus Flam An Flam Mani“ Klasse II/II Klasse III/I

Klasse I Bereich III:

„In Corp Ort Zu“ Klasse II/II Klasse III/II
„In Ort Zu Corp Quas“ Klasse II/II Klasse III/I
“In Ort Zu Jux Quas“ Klasse II/II Klasse III/I
„In Quas“ Klasse II/II Klasse III/I
„Wis Nox“ Klasse II/II Klasse III/I

Kapitel 13: Alphabetischer Index der Foltermethoden nach Klasse II

Klasse II Bereich I:

„Corp Por“ Klasse I/I Klasse III/I
“In An Flam An Ort Grav” Klasse I/II Klasse III/I
„In An Flam Ort Grav“Klasse I/II Klasse III/I
„In Flam Grav“ Klasse I/I Klasse III/I
“In Flam Ylem“ Klasse I/II Klasse III/II
“In Hur An Flam“ Klasse I/II Klasse III/I
„In Hur An Ort Grav” Klasse I/II Klasse III/I
„In Jux Flam Ort Grav“Klasse I/II Klasse III/I
„In Jux Hur Ylem“ Klasse I/I Klasse III/II
„In Por Ylem“ Klasse I/I Klasse III/I
„Kal Vas Flam“ Klasse I/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen An Flam“ Klasse I/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Corp“ Klasse I/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Flam“ Klasse I/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Hur” Klasse I/I Klasse III/II
„Kal Vas Xen Ylem“ Klasse I/I Klasse III/II
“Kal Xen” Klasse I/I Klasse III/I
„Por Ort Grav“ Klasse I/I Klasse III/I
„Vas Corp Por“ Klasse I/I Klasse III/II
„Vas Flam“ Klasse I/I Klasse III/I
„Vas Ort Flam“ Klasse I/I Klasse III/II
„Vas Ort Grav“ Klasse I/I Klasse III/II
„Vas Ylem Rel“ bei höheren Kreaturen Klasse I/I Klasse III/II

Klasse II Bereich II:

„An Mani“ Klasse I/I Klasse III/I
„Des Flam An Flam Mani“ Klasse I/II Klasse III/I
„In Corp Lor“ Klasse I/II Klasse III/II
„In Corp Ort Zu“ Klasse I/III Klasse III/II
„In Jux Lor“ Klasse I/II Klasse III/I
„In Nox“ Klasse I/I Klasse III/I
“In Nox Flam Hur“ Klasse I/II Klasse III/I
„In Nox Grav“ Klasse I/I Klasse III/I
„In Ort Zu Corp Quas“ Klasse I/III Klasse III/I
“In Ort Zu Jux Quas“ Klasse I/III Klasse III/I
„In Quas“ Klasse I/III Klasse III/I
„Kal In Ex“ Klasse I/I Klasse III/I
„Por Corp Wis“ Klasse I/I Klasse III/I
„Rel Wis“ Klasse I/I Klasse III/I
„Uus Flam An Flam Mani“ Klasse I/II Klasse III/I
„Vas Ylem Rel“ bei niederen Kreaturen Klasse I/I Klasse III/I
„Wis Nox“ Klasse I/III Klasse III/I

Kapitel 14: Alphabetischer Index der Foltermethoden nach Klasse III

Klasse III Bereich I:

„An Mani“ Klasse I/I Klasse II/II
„Corp Por“ Klasse I/I Klasse II/I
„Des Flam An Flam Mani“ Klasse I/II Klasse II/II
“In An Flam An Ort Grav” Klasse I/II Klasse II/I
„In An Flam Ort Grav“Klasse I/II Klasse II/I
„In Flam Grav“ Klasse I/I Klasse II/I
“In Hur An Flam“ Klasse I/II Klasse II/I
„In Hur An Ort Grav” Klasse I/II Klasse II/I
„In Jux Flam Ort Grav“Klasse I/II Klasse II/I
„In Jux Lor“ Klasse I/II Klasse II/II
„In Nox“ Klasse I/I Klasse II/II
“In Nox Flam Hur“ Klasse I/II Klasse II/II
„In Nox Grav“ Klasse I/I Klasse II/II
„In Ort Zu Corp Quas“ Klasse I/III Klasse II/II
“In Ort Zu Jux Quas“ Klasse I/III Klasse II/II
„In Por Ylem“ Klasse I/I Klasse II/I
„In Quas“ Klasse I/III Klasse II/II
„Kal In Ex“ Klasse I/I Klasse II/II
“Kal Xen” Klasse I/I Klasse II/I
„Por Corp Wis“ Klasse I/I Klasse II/II
„Por Ort Grav“ Klasse I/I Klasse II/I
„Rel Wis“ Klasse I/I Klasse II/II
„Uus Flam An Flam Mani“ Klasse I/II Klasse II/II
„Vas Flam“ Klasse I/I Klasse II/I
„Vas Ylem Rel“ bei niederen Kreaturen Klasse I/I Klasse II/II
„Wis Nox“ Klasse I/III Klasse II/II Klasse

Klasse III Bereich II:

„In Corp Lor“ Klasse I/II Klasse II/II
„In Corp Ort Zu“ Klasse I/III Klasse II/II
“In Flam Ylem“ Klasse I/II Klasse II/I
„In Jux Hur Ylem“ Klasse I/I Klasse II/I
„Kal Vas Flam“ Klasse I/I Klasse II/I
„Kal Vas Xen An Flam“ Klasse I/I Klasse II/I
„Kal Vas Xen Corp“ Klasse I/I Klasse II/I
„Kal Vas Xen Flam“ Klasse I/I Klasse II/I
„Kal Vas Xen Hur” Klasse I/I Klasse II/I
„Kal Vas Xen Ylem“ Klasse I/I Klasse II/I
„Vas Corp Por“ Klasse I/I Klasse II/I
„Vas Ort Flam“ Klasse I/I Klasse II/I
„Vas Ort Grav“ Klasse I/I Klasse II/I
„Vas Ylem Rel“ bei höheren Kreaturen Klasse I/I Klasse II/II