Abhandlungen

Abhandlung ansehen



Datum: 26.02.2017
Autor: Ryo Frost
Thema: Sonstiges
Titel: Höhere Meditation
Meditation, ein Tranceähnlicher Zustand den jeder Studiosus bereits kennen dürfte. Beschleunigt er doch die Regeneration der astralen Kraft eines Magieanwenders. Doch man lasse sich nicht täuschen. Die Meditation in die der Ausübende in diesem Beispiel verfällt, ist nur eine stark abgeschwächte und beschleunigte Variante wahrer Meditation.
Auf meinen Reisen durch unsere Welt entdeckte ich auf einer Tropischen Insel weit im Osten jemanden, den ich ohne Umschweife als Meister der Meditation bezeichnen würde. Erkenntnisse aus Gesprächen mit ihm bilden zu einem Grossteil die Grundlage dieser Darlegung.
Machen wir uns zunächst bewusst was bei der Meditation die wir Nutzen geschieht und warum es geschieht dazu beachte man folgende Punkte:
– Welche Ziel verfolgt die Meditation?
Man sperrt den Geist gegen die manigfaltige Irritation von aussen um sich besser auf das Astrale Gefüge der Umgebung einstimmen zu können.
– Wie erreicht man dies ?
Zunächst schliesst der Anwender die Augen um die vielfalt an irritierenden visuellen Eindrücken zu unterdrücken. Sodann wendet er seine volle Konzentration der Atmung zu. Durch Regulierung dieser (langsam und tief) erreicht er eine Verlangsamung des Herzschlages, was wiederum für mehr Ruhe im Körper sorgt. Hat der Ausübende ein zufrieden Stellendes Maß an „Kreislaufruhe“ erreicht wendet er seinen Blick von Innen nach Aussen. Hierbei ist nicht der Blick mit den Augen gemeint sondern er beginnt mit dem erfühlen der Arcanen Kraft die ihn Umgiebt. Da die Astralebene lokal stendigen Veränderungen unterworfen ist,da ja permanent eine Unmenge an Vorgängen auf/mit und durch Sie wirken fühlt sie der Ausübende als Pulsierendes Enerergiefeld das ihn umgiebt. Nur an völlig abgelegenen Orten (und hierbei sind eher abgelegene Welten in unserem Planum gemeint) mag man die natürliche „Urschwingung“ der Astralebene spühren. Dazu bedarf es jedoch bereits der höheren Meditation, doch dazu später mehr.
Hat sich der Meditative nun mit Körper und Geist in die ihn umgebende Structuratio der Astralebene „hineingefühlt“ so ist er in der Lage zunächst geringe Mengen an Astraler Energie aus diesem Gefüge aufzunehmen. Dies geschieht indem er mit der Körpereigenen Energie einen Strom in seinen Körper fokussiert, ähnlich der Osmose die der Medikus kennt. Dies geschieht jedoch unterschwellig, der Meditative kann in der Regel nicht beschreiben wie er dies fertig bringt.
Entgegen der weitläufigen Meinung erscheint es mir logisch das die Astralenergie, wie auch die meisten Stoffe zur Lebenserhaltung auch im Blut gespeichert wird. Welches andere Organ sollte sonst jene Funktion erfüllen ?
Das Blut ist von jeher das natürliche Speicherreservoir des Körpers. Dies erklärt auch warum man mit Blutopfern zuweilen mächtige Zauber wirken kann, die sich nach meiner Ansicht entgegen einiger Formulierungen nicht nur auf die Invocatio der Daimonide beschränkt.

Was ist nun höhere Meditation ? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Der Unterschied liegt nicht nur in der Ausführung sondern auch in den Zielen.
Während man bei der simplen Meditation den denkenden Geist nur vorrübergehend blockiert um Freiraum für den fühlenden Geist zu bekommen, wäscht man bei der Hohen Meditation den Geist frei. Dies kann
über 2 Stunden gehen und es ist dabei nicht unüblich die Augen halboffen oder gar komplet offen zu lassen.
Mit dem befreien von allen Gedankengängen wird auch eine visuelle analytische Verarbeitung der Umgebung unterbrochen. Am Ende dieses Vorgangs steht dann die komplette Lehre.
Hierzu ein Zitat von Kyr Nokura dem Spirituellen Oberhaupt eines Stammes jener Inselbewohner:
„Und wenn die Wolken die den Himmel deines Geistes bedecken fortgeweht sind, erst dann kannst du die Sonne sehen die über ihnen scheint. Dann wirst du auch zum erstenmal dich selbst erkennen im Glanze ihres Lichtes.“
Mit den Wolken meinte er jene Gedankengänge, die permanent unseren Verstand beanspruchen.
Selbst in der Nacht beherschen Träume unsere Seele.
Bei der simplen Meditation blockiert man solche indem man seinen Geist auf eine Sache fokussiert. Kontroverserweise richtet sich der Fokus darauf, die anderen Gedanken zu unterdrücken: Man denkt daran nicht zu Denken. Ein Paradoxon welches einen beträchtlichen Teil unserer geisigen Kräfte beansprucht.
„Und erblicken wirst du nur die reine Essenz deines Seins,pur , und Sie allein. Und die Welt sehen wirst du mit anderen Augen und in einer Klarheit die du nie gekannt, denn deine Seele ist ein reiner Beobachter welcher die Welt aufnimmt wie ein Fass ohne Boden. Doch versuche nicht dies Bild zu fassen denn Scherben wirst du greifen, nur Scherben jenes Bildnisses.“
Ich habe lange darüber nachgedacht und bin zu folgendem Schluss gekommen. Indem Moment wo man über allem Denken steht ist der Geist untätig und existiert in seiner reinen Form und mit all seiner Potentia. Er ist nun in der Lage die Eindrücke einfach nur aufzunehmen. Sie fliessen hinein, sobald man versucht darüber Nachzudenken stöhrt man diese tiefe meditative Phase jedoch was zu einem Zusammenbruch führt.
Welche Möglichkeiten sich nun in diesem Zustande ergeben mag man kaum glauben.
In weiteren Gesprächen mit dem Meistermeditator erschloss sich mir folgendes Bild:
„Trainiert“ man seinen Beobachter so ist es möglich ihn auf spezielle Eindrücke zu fokussieren. So kann man sich ähnlich wie bei der simplen meditativen Trance auf die Astralebene konzentrieren. Jedoch mit einer solchen Intensität, als würde man den beobachtenden Geist – den Spectator – direkt auf jene begeben.
Hierbei ist es Möglich einen ungleich stärkeren Strom an Energie zu absorbieren und auch einen Kanal durch das Astrale Subplanum zu einem anderen Subjectum zu konstruieren. Mit diesem kann dann jenen Energie zugeführt oder gar entzogen werden. Das Subjectum in Trance wird zu einem Medium welches die Energetica Astralis nicht nur zu konvertieren sondern auch zu transportieren vermag. So kann ein einzelner jener Spirituellen Meister mehrere Schamanen durch jene Kanäle verbinden und ihnen ungeahnte Kraftreserven zur Verfügung stellen. Inwiefern der Meister der Meditation in der Lage ist das Astrale Gefüge
direkt zu beeinflussen um so spezifische Phänotypische Effekte in dem unsrigen Planum hervorzurufen bleibt reine Spekulation, da mir selbst der Meister nokura mir dazu keine Antwort geben konnte oder wollte .
Eine andere Erscheinung dieses Zustandes der Trance ist die föllige Erfassung der Umgebung in seiner Reinen Form, aus jenem Subplanum herraus in dem sich der Beobachter befindet. Dieses macht Illusionen wie Verwandlungen der Physis unwirksam zum Zwecke der Verschleierung und lassen weder Wände noch Dunkelheit die Wahrnehmung der Umgebung beeimflussen. Man stelle sich dies vor wie als lese man ein Buch. Man sieht nur die Buchstaben aber vor dem geistigen Auge formt sich ein Bild der beschriebenen Geschichte. Ähnlich verhät es sich hier mit dem astralen Gewebe. Man sieht das astrale Gewebe aber der geist transformiert es in ein Bild der Umgebung.
Die letzte und Höchste Errungenschaft der Meditation jedoch liegt in der Extrahierung seiner Seele aus dem Corpus. Und ihre komplette Versetzung in das Spatium ethericum. Dies löst die Seele aus dem Körper und ermöglicht ihr Reisen durch die Ätherebene wobei sie sich anhand des Astralen Subplanums fortbewegt. Will heissen Energie für Bewegung bezieht sie aus jenem. Somit ist nicht nur ein Reisen durch unser Planum möglich sondern thheoretisch auch in andere Planae oder Subplanae.
Das dies jedoch gefährlich ist zeigte sich anhand eines anderen Weisen auf jener Insel.
Ein weishaariger Mann mit langem Barte der vor 2 Jahren zu solch einer Reise aufgebrochen war jedoch nie zurückkehrte. Während der Körper im Laufe der Zeit verfiel muss davon ausgegangen werden das seine Seele noch immer in den Planae dort draussen herrumirrt. Heute sitzt nur noch ein lebloses Skelett an jener Stelle. Es wäre interressant zu erfahren ob , kehrte die Seele jemals zurück, sich jenes Skellet in einen jener Untoten verwandeln würde.

Hiermit beende ich meine Ausführungen – obgleich jenes Thema noch weiterer studien bedarf – wie eben alle Themen.