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Datum: 25.02.2017
Autor: Dypraen Ky’Alur
Thema: Semantik
Titel: Die Applicatio In Wis Zu in Kombination mit An Wis Ex
Vorwort: Dieses Theorem beschäftigt sich mit der Wirkung der Applicatio In Wis Zu in Zusammenhang mit einer weiteren, dem An Wis Ex. Ziel dieser beiden Applicationen ist es, eine Zielperson unter Kontrolle zu bekommen., so das diese auf spezifische Befehle reagiert, die der Applicant an sie richtet.

1. Die Wörter der Magie
„In“ bedeutet übersetzt soviel wie „erschaffen“ oder auch „verursachen“. Es wird in dieser Applicatio genutzt, da es auf ein schon bestehendes Wesen angewendet wird, anders als bei Applicationen mit dem Worte „Kal“, die zum Beschwören neuer Wesen dienen. In dient in diesem Zusammenhang als Verbum „Wis“ ist allgemein unter der Übersetzung „Wissen“ bekannt. In dieser Applicatio jedoch wäre Wissen der unpassende Ausdruck, so muss man eine weitere Schlussfolgerung ziehen: Das Wissen wird, so haben einige Forschungen schon ergeben, im Geiste, von einigen auch als Gehirn bezeichnet, gespeichert, so das später auf dieses Wissen zurückgegriffen werden kann. Somit erkennt man einen Zusammenhang zwischen dem Wissen und dem Geiste, daher nutze ich im weiteren „Geist“ als die passendere Übersetzung. In Zusammenhang mit den weiteren Wörtern der beiden Applicationen dient „Wis“ als Adjektivum „Zu“ bedeutet übersetzt „Schlaf“, auch im Zusammenhang dieser Applicatio. Es wird hier als Substantivum genutzt. „An“ bedeutet übersetzt „auflösen“, „aufheben“ oder auch „negieren“. In diesem Zusammenhang lässt sich am Besten die Übersetzung „aufheben“ verwenden. „An“ wird als Verbum genutzt. „Ex“ ist unter der Übersetzung „Freiheit“ bekannt. Es wird als Substantivum genutzt. Somit ergibt sich als Übersetzung für die beiden Application: In Wis Zu: Verursache einen geistigen Schlaf An Wis Ex: Aufheben geistiger Freiheit

2. Die Paraphernalia In Wis Zu
Diese Applicatio benötigt drei Paraphernalia: Alraune: Dient als Energie- und Stärkefocus. Benötigt um die Energie auf der astralen Ebene bereitzustellen und vor allem auf die Beeinflussung des Geistes zu fokussieren. Spinnenseide: Wird für Beschwörungen, zur Geistbindung und dessen Beeinflussung genutzt. In dieser Applicatio wird es benötigt, um die Beeinflussung des Geistes Mithilfe der arcanen Ebene zu bewirken. Die Beeinflussung ist hier jedoch noch relativ passiv. Henkersmaskenpilz: Durch die erhöhte Instabilität des arcanen Planums nötig geworden. Dient dazu, um der Applicatio erhöhten Energiefluss zuzuführen. An Wis Ex: Diese Applicatio benötigt ebenfalls drei Paraphernalia, sogar zwei identisch wie die vorige Applicatio: Alraune: Dient als Energie- und Stärkefocus. Benötigt um die Energie auf der astralen Ebene bereitzustellen und vor allem auf die Beeinflussung des Geistes zu fokussieren. Spinnenseide: Wird für Beschwörungen, zur Geistbindung und dessen Beeinflussung genutzt. In dieser Applicatio wird es benötigt, um die Beeinflussung des Geistes Mithilfe der arcanen Ebene zu bewirken. Hier geht die Beeinflussung vom passiven ins aktive über. Schlangenschuppe: Durch die erhöhte Instabilität des arcanen Planums nötig geworden. Für zu einem erhöhten Energiefluss, der die aktive Beeinflussung möglich macht.

3. Das Wirken
Das Wirken beider Applicationen verhält sich in etwa ähnlich, so das ich hier keinen Unterschied machen werden. Das Wirken einer Applicatio lässt sich in vier Schritte einteilen: 4.1. Das Fokussieren Hier bereitet sich der Applicant auf das Wirken der Applicationen vor. Er leert seinen Geist und macht Platz für das Wirken. Auch wählt er in dieser Phase das Ziel, meistens ein anderes humanoides Wesen. Dieses Ziel muss sich jedoch unbedingt in Sichtweite und Sichtlinie des Applicanten befinden, um später einen ungestörten Energiefluss zu garantieren. 4.2. Die Worte In dieser Phase bereitet der Applicant das arcane Planum auf das Durchführen einer Applicatio vor. Dies geschieht Mithilfe eines Bauplanes, den der Applicant sich vor Augen führt. Dieser Plan sollte den Wörter nicht wiedersprechen, da die Applicatio sonst nicht fehlerfrei durchgeführt werden kann. Es bilden sich nun Muster im arcanen Planum, die den Worten entsprechen. 4.3. Die Paraphernalia Nun werden die Paraphernalia genutzt. Sie dienen dazu, die Wirkung, die im arcanen Planum vorbereitet wurde, auf die „reale“ Welt zu übertragen. Auch hier müssen die Paraphernalia mit der gewünschten Wirkung übereinstimmen, da die Applicatio sonst misslingt. 4.4. Die Geisteskraft Nun fehlt nur noch ein letzter Teil zur Vollendung der Applicationen, die Geisteskraft. Durch sie wird die Wirkung nun erzeugt, die von den Worten und den Paraphernalia vorbereitet wurden.

4. Die Wirkung In Wis Zu
Ziel dieser Applicatio ist es, dem Zielwesen jegliche Möglichkeit zu nehmen, bewusste Entscheidungen zu treffen. Es wird ein Schlaf bewirkt, der sich alleine auf den Geist auswirkt. Äußerlich wirkt die Person völlig normal nur in den Augen ist eine Art Trance zu erkennen, eine stumpfsinnige „Dummheit“ bedingt durch den Ausfall des Geistes. Die Person wird alleine auf seine Instinkte reduziert. Am deutlichsten ist der geistige Schlaf jedoch an den Bewegungen der Person zu erkennen. Da das zweibeinige Gehen ein Lernprozess ist, der im Gehirn gespeichert wird, kann die Zielperson diese Gangart nicht mehr ausführen. Sie fällt zurück auf das Krabbeln oder auch das vierbeinige Gehen. Es ist jedoch unmöglich, das die Person verhungert, da das Essen ein Urinstinkt ist und somit auch ohne das bewusste Denken ausgeführt wird. Amüsant hierbei ist, das sich die Person nun nicht mehr darum kümmert, was genau sie zu sich nimmt. An Wis Ex Der An Wis Ex dient nun genau dazu, diesen geistigen Schlaf auszunutzen. Normalerweise ist es mit dieser Applicatio nicht möglich, eine Person zu beeinflussen. Der Widerstand eines bewusst denkenden Wesens ist einfach zu groß, so das man die vorige Applicatio, den geistigen Schlaf, nutzen muss. Diese schaltet das bewusste Denken ab und öffnet so diese Sperre. Nun kann man durch die Applicatio An Wis Ex die geistige Freiheit einschränken und die Kontrolle über die Person übernehmen. Doch alleine mit den Instinkten wäre eine Kontrolle sinnlos. Doch besteht die Möglichkeit Mithilfe des Energieflusses, der zur Aufrechterhaltung der Kontrolle nötig ist, einige grundlegende Dinge zu übermitteln, wie das aufrechte Gehen. So hat man also eine Person, alleine auf die Instinkte reduziert, mit grundlegendem Wissen, die eigenen Befehlen gehorcht. Am besten lässt sich eine solche Kreatur als Zombie bezeichnen, auch wenn er noch eine lebendige Hülle besitzt. Diese Person reagiert nun auf klar formulierte Befehle. Zum Aufrechterhalten beider Wirkungen ist ein starker Energiefluss zwischen dem Applicanten und dem Ziel nötig, so das eine solche Kombination von Applicationen nur von mächtigen Magier durchgeführt werden kann. Doch der Energiefluss lässt sich leicht unterbrechen. Zum einen ist das durch die Applicatio An Ort gesprochen auf die kontrollierte Person möglich. Zum anderen durch das Wirken von körperlichen Schaden auf eine der beiden Personen. Bei dem „Zombie“ wird damit der geistige Schlaf aufgehoben und die Person kontrolliert sich wieder selber. Beim Applicanten löst der körperliche Schaden den Energiefluss und die Konzentration auf diesen auf. Auch enden die Applicationen nach einer gewissen Zeit, bedingt durch das Schwächerwerden des Energieflusses, da ein Magus nicht über unbegrenzte Energievorräte verfügt. Wichtiger Zusatz: Mit Einsatz dieser beiden Applicationen ist es einem Applicanten möglich, eine Person zu kontrollieren. Jedoch haben hierbei einige Versuche gezeigt, das es unmöglich ist, einer kontrollierten Person mit guter Gesinnung zu befehlen, eine andere zu töten. Einen Angriff lässt sich noch erreichen, doch bekommt der Applicant auch hier schon den Widerstand der Person spürbar mit. Dieser zeigt sich durch Zögern und einen verunsicherten Gesichtsausdruck. Auch ist es unmöglich eine Person, egal welcher Gesinnung, dazu z bringen einen wirklichen Freund anzugreifen. Der Widerstand gegen solche Befehle ist z groß und führte in einigen Fälle sogar zu einem Aufheben des geistigen Schlafes. Somit lässt sich feststellen, das diese Dinge nicht alleine vom Geiste gesteuert werden, sondern auch vom Unterbewusstsein.