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Datum: 01.04.2000
Autor: Mortan Karlesh
Thema: Planaristik
Titel: Unsichtbarkeit
Die mago-physischen Vorgänge bei invisibilitasischen Vorgängen

Geschrieben von Mortan Karlesh am 01. April 2000 15:37:42:
Die mago-physischen Vorgänge bei invisibilitasischen Vorgängen
Dieses Thema hat war Inhalt meine Prüfungsarbeit, die vor wenigen Tagen anerkannt wurde.
Als Ergänzung zu Collegus Thitulta Tractat möchte ich an dieser Stelle einen Auszug aus meiner Therorie darlegen:

Nach dem Ausloesen der Applicatio wird die Structuratio magicae auf unserem Planum, genauer um den Corpus des Probanten, eine Art Schleier legen. Dieser Schleier umhuellt denjenigen vollstaendig (bewegt sich aber kaum mit) und laesst von keinem Winkel aus einen Blick auf das Innere dieses arcanen „Mantels“ zu. Nun stellt sich die Frage, warum dieser Schleier nicht zu sehen ist bzw. den Probanten verschwinden laesst.
Die Antwort ist in den mago-physischen Vorgaengen zu finden.
Vereinfacht können wir uns den Mantel des An Lor Xen wie einen Tubus vorstellen, der über den Probanten gestülpt wird. Tatsächlich ist es keine steife Überstülpung, sondern eine bedingt bewegliche, an den Corpus angeschmiegte, Umhüllung, ähnlich wie Wachs das sich an einen eingetauchten Gegenstand schmiegt – dies ist für die theoretische Betrachtung jedoch unerheblich. Jeder Punkt auf diesem Tubus ist über astrale Fäden mit dem gegenüberliegenden Punkt verbunden. Durch energetische Prozesse werden die Lichtstrahlen an die Leitfäden gebunden und von der einen Seite zur gegenueberliegenden geleitet; parallel dazu geschieht dies auch in die entgegengesetzte Richtung. Jedoch verlaufen diese Leitfaeden nicht in linearem Fluß von der einen zur anderen Seite, sondern verlaufen in Krümmung entlang der Tubuswand zum anderen Pol. Die Begründung liegt hierbei in der Natur des Lichtes, welches nicht durch den materiellen Corpus des Probanten gelangen kann. Durch diese Umleitung kann man von jedem Betrachtungswinkel auf den Tubus die Umgebung hinter dem Probanten sehen, nicht aber ihn selbst. Der energetische Prozeß lässt neben der Umleitung zusätzlich Paraluceri entstehen, zweite nahezu identische Lichtstrahlen, die linear den Weg des ursprünglichen Strahles fortsetzten. Diese treffen dann auf den Corpus des Probanten und werden somit aufgehalten. Durch diesen nützlichen Nebeneffekt ist es uns möglich im Inneren des Tubus weiterhin unsere gewohnte Umgebung wahrzunehmen.
Zusasätzlich wird beim An Lor Xen ein magodynamisches Feld um den Tubus erzeugt. Gelangt eine andere Kreatur in diese Zone, wird der unsichtbare Probant um wenige Fuss in eine willkürliche Richtung „geschoben“, ohne das die Kreatur dieses bemerkt. Dieser Schutz verhindert eine voreilige Enttarnung, durch Körperkontakt, da man ansonsten einen Zusammenprall mit der Luft spüren würde.
Nach dem der Applicant den Spruch gewirkt hat, braucht er keine weiteren mentalen Kräfte aufzuwenden, um den Tubus aufrechtzuerhalten, da er eine Eigendynamik besitzt. Die mago-physischen Kräfte wirken, ersteinmal ausgelöst, eigenständig weiter bis der Applicant größere Bewegungen macht. Da der An Lor Xen wirkt stationär wirkt, verliert er seine Kraft, wenn man den Tubus verläßt. Jedoch kann man während des Unsichtbarseins weitere Applicatio vollführen, da die nötige Bewegung nur relativ klein ist.
Die Schwierigkeit die Unsichtbarkeit zu erzeugen, liegt in dem Prozeß der Errichtung des Tubus. Falls der Applicant nicht genügend Sorgsamkeit aufwendet, kann es zu einem Alphadefizit des Lichtes bei der Bindung an die astralen Leitfäden kommen. Als Folge dessen tritt der sogenannte Mantorakische Verschiebungseffekt auf, der sich als ein unregelmäßiges Wabbern und Rauschen des umgeleiteten Lichtes äußert. Durch diesen Effekt ist es möglich, einen durch An Lor Xen getarnten Corpus zu erkennen. Zudem ist es möglich durch Meßinstrumente die astralen Schwingungen der Leitfäden nachzuweisen, somit ist der Applicant des An Lor Xen in jedem Fall zu erkennen und zu enttarnen.

Vom Konzil wurde diese Theorie annerkannt und für Gut befunden. Bei Anmerkungen, Ergaenzungen und Kritiken bin ich gerne bereit Stellung zu nehmen.
mfG
Mortan Karlesh
studioso planaris et dweomerika