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Datum: 25.02.2017
Autor: Xune Auvryndar
Thema: Semantik
Titel: Thesis der Applicatio In Hur An Flam
I. EINLEITUNG

In dieser Arbeit werde ich die theoretische Applikation des „In Hur An Flam“ näher erläutern. Die Beschreibung dieser Formula ist rein theoretisch aufgebaut, da ihre Erforschung noch in der Kinderstube steckt.
Wirkung dieser Applikatio ist es Regen zu erschaffen, so wie es die Natur von Zeit zu Zeit tut.

Bei meinen Überlegungen baue ich auf meine Forschungen auf, die ich in meinem Werk „Die Entstehung der Wüste zu Füßen des Turms des Seemeisters“ erläutere, welches in der Bibliothek des Konzils zu finden ist. -Ich empfehle, sich diese Arbeit zuvor zu Gemüte zu führen.

II. WORTE DER MAGIE

Die Applikatio besteht aus den Syllabeln „In“, „Hur“ und „An Flam“.
„In“ steht für „erschaffe“. –Hat hier also die Funktion des Verbums. „Hur“ steht für „Wind“. –Hier das Substantivum. „An Flam“ steht für „Wasser“ oder „wässrig“. –In diesem Fall ist es das Adjektivum.
Im Ganzen, frei übersetzt, bedeutet die Formula: „Erschaffe Wind, der Wasser in sich trägt.“ –Also Regen.

III. PARAPHERNALIA

Es ist nicht ganz leicht die Paraphernalia einer Applikatio zu bestimmen, die bislang nur in der Theorie existiert. Wenn man sich aber die beabsichtige Wirkung noch einmal vor Augen hält, erkennt man welche Paraphernalia für die exakte Wirkung der Applikatio essentiell sind:

Für die Fokussierung mit jenen weißen Gebilden am Himmel –den Wolken-, benötigt man zunächst eine schwarze Perle (beachte Kapitel IV.).
Außerdem benötigt man Spinnenseide, welche der Bindung mit der Wolke und der Beeinflussung der Natur dient.
Des Weiteren wird Blutmoss benötigt, da beim Prozess des „Abregnens“, ja eine gewisse Art der Bewegung hervorgerufen wird.
Schlussendlich benötigt man die Alraune, die zusätzliche Energie für diese verhältnismäßig mächtige Applikatio liefert.

IV. ANWENDUNG

Die Anwendung erfolgt in den üblichen vier Schritten, wie bei jeder anderen Applikatio. Das zu fokussierende Objekt ist wie gesagt eine „Wolke“ am Planum, da ich die „Wolken“ für die Ursache des Regens halte.

V. DIE WIRKUNG

Die Wirkung dieser Applikatio ist simpel. Jeder Sargtlin kann sie euch erklären und doch will ich noch einmal auf sie eingehen:
Wassertropfen fallen in bestimmten zeitlichen Abständen vom Himmel. –So wie es jeder kennen mag.
Bei der Applikatio „In Hur An Flam“ geschieht dies aber nicht, weil die Wolken zu schwer werden und dazu drängen sich abzuregnen, sondern auf „künstliche“ Art und Weise, da wir ja unabhängig von natürlichen Kreisläufen, mit Magie eine Wolke beeinflussen.

VI. ANMERKUNG

Die Formula „In Hur An Flam“ ist eine recht mächtige Formula. Durch ihre Wirkung kann die Natur nachhaltig beeinflusst werden. Wenn es uns möglich ist „künstlichen Regen“ zu erschaffen, so ist es uns möglich die Vegetation und damit den Charakter bestimmter Gebiete unserer Ebene zu verändern.
Zum Beispiel könnten wir die Wolken, die über die Wüste zu Füßen des Turms des Seemeisters ziehen, magisch beeinflussen und so zum abregnen bringen. Das sonst so kahle Areal würde, durch den feuchten Boden, der Pflanzenwelt einen neuen Lebensraum bieten und veränderte so stark seinen Charakter.
Auch wären soziale Probleme, wie eine ausbleibende Ernte auf Grund zu wenig Regens, gelöst, da man auch hier mit Hilfe der Magie die Natur manipuliert werden könnte. –Eben hier ist aber auch wieder der verantwortungsvolle Umgang mit dieser Formula geboten.

VII. SCHLUSSWORT

Ich weise abermals auf die rein theoretische Basis dieser Arbeit hin. Außer meinen Forschungen über die Entstehung der Wüste basiert diese Thesis nur auf begründeten Vermutungen. –Eine praktische Erforschung überlasse ich den Acromagi.

Xune Auvryndar