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Datum: 25.02.2017
Autor: Sheyra Inasa Ered’Falun
Thema: Semantik
Titel: Der Zauber In Lor
Part I: Worte der Magie
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Der Zauber „In Lor“ besteht aus zwei Wörtern der Macht, dem „In“, welches man mit „Erschaffen“ oder „Erzeugen“ übersetzen kann sowie dem Wort der Macht „Lor“, welches man allgemein als Licht übersetzt. Auf die Schwierigkeiten dieser Übersetzung im Fall des „In Lor“ möchte ich in einem späteren Absatz eingehen.

Part II: Reagenzien
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Zum wirken des Zaubers „In Lor“ benötigt man zwei verschiedene Reagenzien: Die Spinnenseide sowie die Schwefelasche.

Die Spinnenseide dient zur Bindung der Wirkung dieses Zaubers an das Ziel.
Die Schwefelasche ist verantwortlich für die Erzeugung des Lichtes.

Part III: Wirken des Zaubers
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Als erste Phase des Wirkens steht die Konzentration auf die Aufgabe. Man focussiert das Ziel des Zaubers. Ist dies geschehen, so spricht man die Worte der Magie aus. Dieser Schritt ist notwenig, um sie dich mit den Wörtern der Macht verbundenen Runen in den Geist zu rufen. Darauf folgt der Einsatz der Reagenzien und schliesslich als letzter Schritt der Einsatz der geistigen Kraft, um den Zauber schliesslich zu wirken.

Part IV: Wirken des Zaubers auf Wesenheiten und Gegenstände
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Der Zauber „In Lor“ kann nicht auf leblose Gegenstände angewendet werden. Ebenso ist eine Anwendung auf Tiere ausgeschlossen. Eine Versuchsreihe mit verschiedenen Tieren (Ratte, Wolf, Walross, Reh, Hirsch und Pferd) ergab jeweils ein negatives Ergebnis.

Ein Wirken des Zauber auf aggressive Kreaturen ist zudem ebenfalls nicht möglich. Hier habe ich versucht, als Objekte einen Zombie, eine Riesenfledermaus sowie eine Riesenratte mit dem Zauber zu belegen, ebenfalls mit nur negativen Ergebnissen.

Es scheint, als ob das Ziel des Zaubers zum einen einen Gewissen Grad an „Intelligenz“ oder „Geist“ besitzen muss, damit jener Zauber wirken kann. Es scheint mehr der „Geist“ zu sein, da man gewissen Tieren einen bestimmten Grad an Intelligenz nicht abstreiten kann.

Auch scheint es, als ob sich ein Wesen zumindest unterbewusst freiwillig mit diesem Zauber belegen lassen können muss. Der Versuch, den Zauber auf einen Baumunhold zu wirken scheitere, obwohl man davon ausgehen muss, dass solche Wesen einen Grad an „Geist“ haben, da sie ja selbst in der Lage sind, Zauber zu wirken. Ob man jenen Zauber auf Personen wirken mann, die dem Zauberer selbst feindlich gesonnen sind, vermöchte ich mangels „Versuchsobjekt“ nicht zu bestimmen. Meine Vermutung ist, dass dies durchaus der Fall sein müsste, da der Zauber ja keine schädliche Wirkung hat und somit eine Art „unterbewusstes Einverständnis“ vorhanden sein könnte.

Part V: Probleme bei der Übersetzung der Worte der Magie
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Übersetzt man die Worte der Magie „In Lor“ mit „Erschaffe Licht“ so ergibt sich bei dem Zauber „In Lor“ das Problem, dass das Ziel des Zaubers zwar temporär eine bessere Sicht hat, ein aussenstehender von dieser Wirkung aber rein gar nichts mitbekommt. Es wird also kein „Licht“ in diesem Sinne erschaffen. Eine treffendere Übersetzung des Wortes „Lor“ scheint mir in diesem Fall also etwas wie „Augenlicht“.

Part VI: Vermutete Wirkung des Zaubers
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Ich kann an dieser Stelle nur Spekulieren, in welcher Weise der Zauber „In Lor“ wirklich wirkt. Fest steht, dass durch den Zauber die Sicht eines Wesens verbessert wird. Aus den Ergebnissen meiner Forschung könnte man Schlussfolgern, dass der Zauber eine Art „Geisteszustand“ beim Ziel des Zaubers erschafft. Dieser „Geisteszustand“ ermöglichst eine bessere Sicht. Aufgrund dieser Wirkungsweise ist anscheinend das Vorhandensein eines gewissen Grades an „Geist“ beim Ziel des Zaubers nötig, damit jener leicht beeinflusst werden kann.

Part VII: Besonderheit des Zaubers
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Der Zauber „In Lor“ ist ein Zauber, den das Ziel durch den reinen Einsatz von Willen beenden kann. Dazu muss man sich auf die Wirkung konzentrieren. Es scheint dann, als ob man die Bindung des Zaubers mit sich selbst brechen würde und somit die Wirkung beendet.